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Deutsche Biathleten hoffen auf Spitzenplätze

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Auch sie hatte bei den Deutschen Meisterschaften einen Platz im IBU-Cup erkämpft: Juliane Frühwirth, die das jüngste Mitglied des deutschen Aufgebots beim Saisonauftakt in Sjusjoen ist. (Foto: Hohler)

Mit einem Dutzend Aktiven ist der Deutsche Skiverband (DSV) beim Winter-Saisonauftakt des IBU-Cups vertreten. In Sjusjoen (Norwegen) finden ab dem morgigen Donnerstag die Wettkämpfe statt.


»Wir waren in Trysil im Training und hatten dort sehr gute Bedingungen, auch die Schneeauflage war sehr gut. Vor allem waren es auch schön lange Runden, da konnten wir uns gut vorbereiten«, freut sich Trainer Remo Krug. Der Inzeller – im IBU-Cup für das Herrenteam zuständig – kann sich auch darüber freuen, dass alle Aktiven des Teams gesund und fit zu den Wettkämpfen antreten können.

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Bei den Männern sind aus dem Stützpunkt Ruhpolding Philipp Nawrath (SK Nesselwang), Roman Rees (SZ Schauinsland) und Matthias Dorfer (SV Marzoll) am Start. Hinzu kommen Lucas Fratzscher (WSV Oberhof), Florian Hollandt (SWV Goldlauter) und Danilo Riethmüler (WSV Clausthal-Zellerfeld).

Während Nawrath im starken deutschen Team nur knapp einen Weltcup-Platz verpasst hatte, war es bei Rees bei der Deutschen Meisterschaft – die ja als Qualifikation diente – nicht rund gelaufen. Aber: »Entscheidend ist, wie man im Winter in die Wettkämpfe kommt«, hatte der 26-Jährige gehofft – und will nun ebenso wie seine Teamkollegen kräftig angreifen.

Das ist überhaupt das Ziel der deutschen Athleten. Denn im IBU-Cup wolle man immer »möglichst um die Podestplätze mitkämpfen«, gilt als allgemeines Ziel der deutschen Athleten.

Das gilt vor allem für die routinierteren Sportler. Bei den Herren sind dies vor allem Nawrath und Rees, bei den Damen möchte sich auch Stützpunkt-Athletin Maren Hammerschmidt (SK Winterberg) wieder mit guten Leistungen im IBU-Cup für einen Einsatz im Weltcup empfehlen. Die 30-Jährige hatte wegen einer Fußverletzung lange pausieren müssen, sich aber schon bei der Deutschen Meisterschaft am Arber und in Ruhpolding wieder in guter Verfassung präsentiert. Nun hofft sie, inzwischen den Trainingsrückstand noch besser aufgeholt zu haben und im IBU-Cup vorne angreifen zu können. Ihre Stützpunktkollegin Marion Deigentesch (SV Oberteisendorf) konnte sich heuer praktisch ohne gesundheitlich bedingte Ausfälle vorbereiten – und bewies unter anderem mit Rang 3 bei der DM im Sprint ihre gute Form. Nun will die 24-Jährige auch in Norwegen überzeugen.

Dem deutschen Damenteam gehören zudem Janina Hettich (SC Schönwald), Vanessa Voigt (WSV Rotterode), Marie Heinrich (Großbreitenbacher SV) und Juliane Frühwirth (SVM Tambach-Dietharz) an. Frühwirt ist mit 21 Jahren die Jüngste im Team – und hat gute Erinnerungen an Sjusjoen: Im März hatte sie dort bei der Junioren-Europameisterschaft mit der Staffel und im Sprint Bronze geholt, ehe sie sich in der Verfolgung sogar den Titel sichern konnte. Auch bei der DM hatte sie mit konstant guten Leistungen (unter anderem 5. Platz im Sprint, fünftbeste Nettozeit in der Verfolgung und 7. Platz im Speziallanglauf) überzeugt.

Eröffnet wird das Wettkampfgeschehen in Norwegen am Donnerstag mit den Sprints der Herren (11 Uhr) und Damen (14 Uhr). Am Samstag (11 Uhr und 14 Uhr) kommt es dann jeweils zum zweiten Sprint von Damen und Herren, der die Ausgangsposition für die Verfolgungsläufe am Sonntag (10 Uhr Herren, 12.30 Uhr Damen) bildet. Die Trainer hoffen, dass sie danach schon die ersten Podestplätze des Teams bilanzieren können. who