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»Deutlicher Fortschritt«

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Der Überseer Triathlet Julian Erhardt (links) freute sich über seinen zweiten Gesamtplatz beim Rhein-Neckar-Cup. Beim Abschlussrennen in Viernheim wurde er Dritter und musste nur Sebastian Kienle (Mitte) und Markus Rolli den Vortritt lassen.

Sein Ziel hat Julian Erhardt erreicht: In der Gesamtwertung des Rhein-Neckar-Cups, eine Triathlon-Serie die fünf Wettkämpfe umfasst, ist der Überseer Profi-Triathlet vom Team Erdinger Alkoholfrei Zweiter hinter seinem Teamkollegen Florian Angert geworden.


»Ich bin sehr zufrieden«, sagte Erhardt. »Im Vergleich zum vergangenen Jahr, wo ich dreimal Vierter geworden bin, habe ich es dieses Jahr viermal auf das Podium geschafft und kann auch von den Einzelleistungen her einen deutlichen Fortschritt verzeichnen.«

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Erhardt feierte ja zum Auftakt der Serie in Mußbach einen Sieg über die Sprintdistanz, wurde in Maxdorf über die Mitteldistanz Zweiter und freute sich über einen dritten Platz in Ladenburg über die Kurzdistanz. Nur beim vorletzten Rennen in Heidelberg über die Kurzdistanz verpasste Erhardt das Podest, als Fünftplatzierter musste er nach diesem Wettkampf auch die Gesamtführung an Angert abtreten. Nun schaffte er zum Abschluss der Serie in Viernheim über die Kurzdistanz erneut einen dritten Platz – und kann damit angesichts der starken Konkurrenz mehr als zufrieden sein.

Das Rennen über 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen gewann ja Hawaii-Teilnehmer Sebastian Kienle in 1:50:57 Stunden vor Markus Rolli (1:51:45 Stunden) und eben Julian Erhardt (1:54:50).

In Viernheim lief es für Erhardt von Anfang an gut. »Endlich war einmal Neoverbot«, freute er sich. »Ich konnte mich nach dem Schwimmen an Position fünf liegend in eine gute Ausgangsposition für das restliche Rennen bringen, da ich nur zehn Sekunden Rückstand auf die Führenden hatte.«

Zwar dauerte es ein wenig, bis Erhardt auf dem Rad in Schwung kam. »Dann lief es aber richtig gut«, erzählte der Sportler. »Und am Ende des ersten langen Bergs fand ich mich auf Position zwei mit rund 20 Sekunden Rückstand auf Markus Rolli wieder.« Bei Kilometer 14 rauschte dann aber der spätere Sieger Sebastian Kienle am Überseer vorbei. »Das restliche Radfahren gestaltete sich recht unspektakulär und ich konnte zusammen mit Bene Seibt in die Laufschuhe wechseln.«

Beim Laufen gab Julian Erhardt den 3. Platz nicht mehr ab. Er verlor bei dieser Sportart auch nur knapp eine Minute auf Kienle – und war darauf stolz. »Da steckt viel hartes Training dahinter«, betonte Erhardt und schob hinterher: »Vielen Dank an meinen Trainer Philipp Seipp.«

Für Erhardt ist die Saison damit aber noch nicht zu Ende. »Ich werde an diesem Sonntag noch einmal versuchen, meinen Frieden mit der Mitteldistanz zu finden – und zwar beim Rennen am Walchsee. Da ist meine bisherige Bilanz mehr als ausbaufähig.« SB

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