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Deutlicher Erfolg beim SV Erlstätt

Durch eine deutliche Leistungssteigerung in der zweiten Spielhälfte, siegten die Handballdamen des SBC Traunstein im Lokalderby der Bezirksklasse Gruppe III bei Schlusslicht SV Erlstätt mit 18:11.

Die Kreisstädterinnen, die wieder auf Johanna Purzeller zurückgreifen konnten und mit Antonia Voelske eine weitere talentierte Nachwuchsspielerin aufboten, übernahmen in der ersten Halbzeit gleich die Initiative. Erlstätt hatte dem nur wenig entgegenzusetzen und lag bereits nach wenigen Minuten deutlich zurück. Vor allem mit der erst 16-jährigen Sandra Köhn, die im Rückraum ihre Stärken ausspielte und dabei drei blitzsaubere Tore erzielte, kam der SVE überhaupt nicht zurecht, sodass der SBC die Führung zwischenzeitlich auf 6:2 ausbauen konnte.

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Dann aber fiel die Mannschaft, wie bereits im letzten Heimspiel, in ein unerklärliches Tief. Die sich daraus ergebenden Möglichkeiten nutzte Erlstätt bis zum Ende der ersten Halbzeit konsequent aus, um auf 7:5 zu verkürzen.

Nach dem Seitenwechsel wirkten die Traunsteinerinnen wesentlich entschlossener und dominierten fortan die Begegnung. Über einen 8:5-Zwischenstand baute der SBC die Führung durch Tore von Sabine Rist, Claudia Enzinger und der ebenfalls stark spielenden Leslie Geisberger auf 14:7 aus. Auf Torfrau Christine Augustin, die mit ihren Paraden der guten Traunsteiner Defensive noch zusätzliche Stabilität verlieh, war ebenfalls wieder Verlass, sodass die Partie bereits ab der 45.Minute entschieden war.

Durch gut herausgespielte Aktionen über Enzinger und Geisberger baute der SBC den Vorsprung sogar auf 17:8 aus, ehe dem SV Erlstätt in der Schlussphase noch die Treffer zum 18:11-Endstand gelangen. Trotz des deutlichen Sieges waren Missverständnisse beim schnellen Umschalten von Abwehr auf Angriff und umgekehrt nicht zu übersehen.

Für den SBC Traunstein spielten: Christine Augustin (Tor), Christina Zech, Angela Eder, Sandra Köhn (5/2), Melanie Jobst, Johanna Purzeller (1), Leslie Geisberger (4), Claudia Enzinger (5/1), Sabine Rist (3), Julia Behr und Antonia Voelske. ala