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Derbysieg für die DJK Traunstein

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Am letzten Spieltag der Bezirksoberliga-Saison kam's zum Derby: Ottings Barbara Bierl (rechts) und Traunsteins Miriam Schultes (links) schenkten sich nichts. Am Ende hatte die DJK Traunstein mit 3:0 das bessere Ende für sich.

Über hundert Zuschauer sahen das Derby am letzten Spieltag der Bezirksoberliga der Frauen zwischen der DJK Otting und der DJK Traunstein. Der Gastgeber Otting musste dabei eine 0:3-Niederlage einstecken – es war die einzige Rückrundenniederlage. Dennoch können beide Teams mit der Saison sehr zufrieden sein. Die DJK Traunstein schloss ihre erste Saison in dieser Liga mit dem starken dritten Tabellenplatz ab. Die DJK Otting freute sich über Rang vier.


Nachdem bereits das Hinspiel in Traunstein vor ein paar Wochen mit 0:1 verloren wurde, wollten die Ottingerinnen Revanche. Sie hatten auch die erste Chance des Spiels: Alex Schörgnhofer schickte Nadine Schörgnhofer mit einem Gassenball nach vorne. Nach einer geblockten Flanke kam der Ball zu Hanna Valerius, die ebenfalls von der Grundlinie eine Flanke vors Tor brachte, die gerade noch vor Schörgnhofer geklärt werden konnte.

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Aber auch die DJK Traunstein war genauso heiß auf einen Sieg und kam gleich mehrmals vors Ottinger Tor – der Lohn: Nach sechs Minuten fiel bereits die frühe Führung. Einen Angriff über links folgte eine hohe Flanke, Miriam Schultes konnte sich im Rücken der Abwehr davonschleichen und stand plötzlich unbedrängt vor dem Ottinger Tor – 1:0.

Die Gastgeberinnen taten sich schwer gegen die früh angreifenden Traunsteinerinnen, es fehlten schlichtweg die Ideen. Nach einem Freistoß hatte Micha Kurz die Chance auf den Ausgleich, ihr Kopfball ging aber direkt auf Christina Lohmeier im Tor. Traunstein agierte hauptsächlich mit hohen Bällen nach vorne. Die beste Gelegenheit zum Ausbau der Führung hatte Daniela Hächl, als sie nach einem dieser langen Bälle plötzlich alleine vor Ottings Schlussfrau Eisenreich auftauchte, dann aber freistehend Eisenreich anschoss.

Nach dem Seitenwechsel war wieder Traunstein am Drücker. Eisenreich hatte alle Hände voll zu tun. Beim 2:0 war sie allerdings machtlos. Ottings Abwehr ließ die Gäste unbedrängt kombinieren, Maria Mikosch zog am Sechzehnereck ab und verwandelte ins lange Eck (56.).

Die beste Chance des Spiels für Otting hatte Alex Schörgnhofer nach knapp 60 Minuten. Der Ball landete nach einer schönen Kombination über Kurz, Neumeier und Krautenbacher bei ihr – und sie stand ausnahmsweise ohne Gegenspielerin vorm Tor. Doch anstatt sich den Ball runterzustoppen, zog sie volley ab und die Kugel segelte in die Wolken.

Otting versuchte weiterhin alles, um wenigstens den Anschlusstreffer zu erzielen. Maria Krautenbacher hatte dazu die Möglichkeit in der 67. Minute, aber Torfrau Lohmeier hielt, was zu halten war. Als dann das 3:0 durch Daniela Hächl nach einem Missverständnis in der Ottinger Abwehr fiel, war die Luft gänzlich raus und die Partie plätscherte zu Ende. fb