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Derby in Oberteisendorf zum Abschluss

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Wohin führt ihr Weg diesmal? Johannes Bachmaier (rechts) empfängt mit dem SV Oberteisendorf den SC Vachendorf zum Derby, Tittmonings Spielertrainer Kevin Kostner (Nr. 23) ist mit seinen Schützlingen im Spitzenspiel beim ASV Piding gefordert. (Foto: Wirth)

In der Fußball-Kreisklasse IV könnte schon zum Auftakt der Rückrunde eine Art Vorentscheidung im Titelkampf fallen: Dann nämlich, wenn Spitzenreiter ASV Piding (1./28 Punkte) am Samstag gegen Verfolger Tittmoning (2./24) das direkte Aufeinandertreffen gewinnen sollte – sieben Punkte Vorsprung hätte dann nämlich der ASV. Mit zwei Spielen wird der 14. Spieltag bereits am heutigen Freitag eröffnet, den Abschluss bildet am Sonntag (15 Uhr) das Derby zwischen dem SV Oberteisendorf und dem SC Vachendorf.


Los geht es am heutigen Freitag mit dem Duell des TSV Berchtesgaden (10./11) gegen den SC Anger. Der SCA (3./21) möchte am Führungsduo dranbleiben, der Gastgeber sich etwas von den gefährdeten Plätzen absetzen. In ihren erst vier Heimspielen erreichten die Hausherren je zwei Siege und zwei Niederlagen. Gegen Anger wolle sie sich nun für das 0:1 aus dem Hinspiel schadlos halten.

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Eine Stunde später wird heute die Partie des Tabellenvorletzten SVL Tacherting (11./10) gegen den TSV Heiligkreuz (9./13) angepfiffen. Für beide Teams geht es um wichtige Zähler für den Klassenerhalt. Die Gäste sollten sich dabei von ihrem 3:0-Erfolg im Hinspiel nicht blenden lassen: Während die Tachertinger auswärts noch ohne jeglichen Punktgewinn sind, haben sie auf eigenem Platz eine starke 3-1-1 Bilanz stehen. Zumindest bürgen Heiligkreuzer Auswärtsauftritte für eher torreiche Spiele: 11:19 Tore gab's in sieben Partien.

Das absolute Gipfeltreffen findet am morgigen Samstag (14 Uhr) in Piding statt. Die gastgebenden Kicker von Viktor Kastner sind derzeit hervorragend in Schuss. Neun Siege am Stück gab es zuletzt. Zuvor hatte es zum Saisonauftakt ein 1:1 gegen den SC Vachendorf gegeben, dem ein 0:4 in Tittmoning gefolgt war. Es war die erste und einzige Saisonniederlage – und dafür wollen sich die ASV-Fußballer nun gegen die Mannschaft von Spielertrainer Kevin Kostner revanchieren. Dazu gilt es unter anderem, Liga-Toptorjäger Albert Buxmann in den Griff zu bekommen. Er hat 17 der bislang 30 Saisontore des TSV Tittmoning erzielt – auch im Hinspiel traf er zweimal.

Zweimal traf Buxmann zuletzt auch beim 2:2-Unentschieden seiner Mannschaft beim SV Oberteisendorf – davon einmal in der Nachspielzeit. Daher herrschte beim SVO trotz des Punktgewinns zunächst einmal etwas Enttäuschung vor. »Aber der Ärger ist inzwischen verraucht, letztlich hatte Tittmoning über das gesamte Spiel gesehen ja den Punkt verdient«, so SVO-Abteilungsleiter Christoph Grabner. Dass der SVO (4./15) nun vor dem Duell gegen den SC Vachendorf (5./15) das große Tabellenmittelfeld anführt, sieht man mit gemischten Gefühlen. »Die Hinrunde war eher durchschnittlich, aber wir haben vier bis fünf Stammspieler fast die ganze Zeit ersetzen müssen«, betont Grabner. Dafür habe aber Trainer Hermann Hiebl die jungen Spieler schon etwas früher als geplant an die Mannschaft heranführen können, »und die müssen halt noch reifen. Aber der Kader war zumindest immer groß genug, um von der Bank noch Impulse setzen zu können.« Allerdings: »Wir haben halt auch immer wieder größere Leistungsschwankungen.«

Und das nicht nur von Spiel zu Spiel, sondern sogar im Hinspiel gegen den SC Vachendorf (2:2): »Da wurden wir in der ersten Halbzeit fast überrannt, in der zweiten Halbzeit war's genau umgekehrt.« So gab es ein 2:2-Unentschieden gegen den SCV, der übrigens in fünf seiner sechs Auswärtspartien jeweils ein Remis erreicht hat. Sollte es diesmal wieder eine Punkteteilung geben, würden die Gastgeber (zuletzt zwei Remis und ein Sieg) zwar zum vierten Male in Folge ungeschlagen bleiben, ganz glücklich wäre man beim SVO damit dennoch nicht. »Wenn du halt mal zwei Spiele am Stück gewinnst, kannst du dich wirklich von den hinteren Rängen absetzen – wenn du zweimal verlierst, bist du gleich hinten mit dabei«, mahnt Grabner.

Schließlich hat in der ausgeglichenen Liga der Vierte (SVO) nur fünf Punkte Vorsprung vor dem Vorletzten (SVL Tacherting). Die Tachertinger überholten ja zuletzt durch ihren Sieg im Kellerduell den TSV Fridolfing, dem als Schlusslicht (12./8) auch nur drei Punkte zum rettenden 10. Platz fehlen.

Nun sind die Fridolfinger am Samstag (16 Uhr) beim FC Bischofswiesen (8./13) gefordert. Der ist auf eigenem Platz (Bilanz 2-1-4) nicht gerade eine Übermacht. Daher hoffen die Schützlinge von Gästetrainer Bernhard Zeif auf ihren zweiten Auswärtsdreier in dieser Saison – es wäre die Revanche für die 3:4-Niederlage im Hinspiel. who

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