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Der Traum vom Aufstieg lebt noch

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SBC-Spieler Max Probst traf gegen den SV Aschau zuletzt gleich dreimal. Er führt damit die Torschützenliste der Bezirksliga Gruppe Ost mit 24 Toren an. Weitere Treffer sollen nun am besten schon am morgigen Samstag gegen den TuS Raubling folgen. (Foto: Weitz)

Den Schwung aus den vergangenen beiden siegreichen Spielen möchten die Fußballer des SB Chiemgau Traunstein auch in das nächste Heimspiel am Samstag um 15 Uhr gegen den TuS Raubling mitnehmen. Schließlich hat der Tabellendritte der Bezirksliga Gruppe Ost noch ein großes Ziel vor Augen: Traunstein möchte in den verbleibenden fünf Spielen noch den Aufstiegsrelegationsplatz erreichen. Momentan steht auf Platz zwei der TSV Ebersberg, der noch vier Punkte Vorsprung auf die Truppe von Franz Gruber hat.


»Es bleibt dabei, wir müssen unsere Spiele gewinnen«, sagt der Traunsteiner Trainer Franz Gruber im Gespräch mit dem Traunsteiner Tagblatt. »Erst dann schauen wir, was die anderen machen.« Davon ist auch SBC-Pressesprecher Peter Mallmann überzeugt: »Jetzt zählt für uns nur noch eines: Wir müssen unsere Hausaufgaben machen, sonst ist es gleich vorbei.«

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Er rechnet vor, dass sein Team wohl maximal zwei Punkte in den restlichen Spielen abgeben darf. »Wir dürfen jedenfalls keines mehr verlieren«, ist sich Mallmann sicher. Er geht jedoch fest davon aus, dass Konkurrent Ebersberg sehr wohl »noch kleckern wird«.

Gruber ist nach der Vorstellung gegen den SV Aschau/Inn (6:0) jedenfalls optimistisch für die kommenden Aufgaben. »Der Knoten ist bei uns geplatzt«, ist er überzeugt. »Wir müssen das Selbstvertrauen jetzt auch in das Spiel gegen Raubling mitnehmen.« Zumal die Aufgabe diesmal gegen den Tabellenneunten, der seit drei Spielen ungeschlagen ist, wesentlich schwieriger werden dürfte. »Ganz logisch«, sagt Gruber, »Aschau als Tabellenletzter hat jetzt nicht voll dagegengehalten.« Das Schlusslicht ist auch nicht mehr zu retten.

Raubling hingegen brauche noch ein paar Punkte, um die letzten Zweifel am Klassenerhalt auszuräumen, fügt der Übungsleiter hinzu. »Und die wollen sie sicher so schnell wie möglich holen«, betont Gruber. Aber eben nicht in Traunstein. »Nach den zwei Siegen kann unsere Brust wieder breiter werden«, betont Mallmann und fügt hinzu: »Wir müssen jetzt nicht jede Mannschaft wie Aschau wegfegen, ich bin auch mit einem 1:0 zufrieden.« Das wäre auch Gruber. »Wir möchten den Schwung jetzt einfach in die letzten Spiele mitnehmen«, sagt er. Dazu trägt Grubers Meinung nach auch die Atmosphäre im neuen Stadion bei. »Das ist schon toll«, schwärmt er. Auch diesmal, teilt Mallmann mit, wird wieder auf dem Hauptplatz gespielt – und dort soll Saisonsieg Nummer 14 gelingen. Dann würde die Chance auf den Relegationsplatz weiter da sein. Und wenn nicht? Mallmann betont: »Ein Ausrutscher wäre für uns schon fast der Tod.« SB