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Der Titel bleibt in Reichweite

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Flotte Arbeit nicht nur auf der Strecke: Auch das Paul-Miller-Racing-Team von Christopher Haase leistete wieder erstklassige Arbeit. (Foto: Bob Chapman, autosport images)

Nicht ganz nach Wunsch lief es für den Kirchanschöringer Autorennfahrer Christopher Haase, seinen Teamkollegen Dion von Moltke und das Paul-Miller-Racing-Team beim drittletzten Rennen des USCC (»United Sports Car Championship«). Auf dem Virginia International Raceway (USA) wollte man ursprünglich sogar die Gesamtführung in der GTD-Klasse zurückerobern, doch mit dem fünften Platz in Virginia misslang dies trotz einer starken Leistung.


Haase und von Moltke waren als zweitplatziertes Fahrer-Duo zu der Naturrennstrecke in der Nähe von Alton in Virginia gekommen. In den freien Trainings konnte man den Audi R8 LMS optimal auf den anspruchsvollen Kurs abstimmen, im Qualifying war Dion von Moltke dann der Schnellste. So konnte man das Rennen von der Pole-Position aus in Angriff nehmen. »Besser ging’s natürlich nicht«, so Christopher Haase, der den Start-Einsatz von der Boxengasse aus sah. »Dion ist einen tollen ersten Stint gefahren und konnte sich zunächst sogar etwas absetzen.«

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Beim ersten Boxenstopp, zu dem von Moltke auf Position zwei liegend an die Box kam, übernahm Christopher Haase das Auto. Und auch er war zu Beginn schneller als der führende Ferrari.

Doch spätestens nach dem dritten, kurzen Boxenstopp (das Team arbeitet wie gewohnt zuverlässig und schnell) war klar, dass es für die Audi-Crew in Virginia schwierig werden würde. Durch die steigenden Temperaturen bekam Christopher Haase Probleme – und musste den Ferrari ziehen lassen, während von hinten in Riesenschritten ein Aston Martin näher kam.

»Ich musste alles geben, doch es war extrem schwierig. Dann hat beim Anbremsen nach der langen Gegengerade die Hinterachse blockiert. Ich musste den Audi in einen Dreher zwingen, um rechtzeitig vor der Streckenbegrenzung stehen zu bleiben«, bedauert Haase, der immerhin noch den fünften Rang absichern konnte: »Jetzt fehlen uns acht Punkte auf die Führenden in der GTD-Klasse und nur zwei Punkte auf Platz zwei. Wir sind überzeugt davon, dass der Titel nach wie vor in Reichweite ist«, zeigt er sich zuversichtlich. who