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Der SVK kann für ein weiteres Jahr in der Bayernliga planen

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Dachaus Spielertrainer Fabian Lamotte (links) markierte den Siegtreffer in Kirchanschöring. In dieser Szene stoppte er Kirchanschörings Stürmer Albert Deiter (rechts). TSV-Spieler Thomas Ettenberger beobachtete die Szene. (Foto: Butzhammer)

Trotz der 1:2-Heimniederlage gegen den TSV 1865 Dachau hat es beim SV Kirchanschöring einen Grund zum Feiern gegeben! Die Gelb-Schwarzen spielen nämlich auch im kommenden Jahr in der Fußball-Bayernliga Süd! 412 Zuschauer – darunter auch Landrat Siegfried Walch und den Balljungen vom TSV Palling – sahen zwei unterschiedliche SVK-Hälften.


SVK-Trainer Michael Kostner war mit der ersten Halbzeit nicht einverstanden. Schwach sei diese gewesen, wobei der Gegner natürlich auch eine Spitzenmannschaft gewesen sei, betonte er. Hätte der SVK über 90 Minuten so agiert, wie in Hälfte zwei, »wäre mehr drin gewesen«, sagte Kostner. Dachau habe cleverer, spielstärker und mutiger nach vorne gespielt, fasst er zusammen.

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Kostner hob aber auch hervor, dass seine Mannschaft nun drei Spieltage vor Schluss die Liga auch rechnerisch gehalten habe. Er zollte seinen Spielern dafür unter Beifall »ein ganz großes Kompliment«. Torschütze Lukas Pöllner bekam zudem noch ein Sonderlob: Es wäre immer wieder toll, »wenn die Jungs sich zeigen können«. Deshalb wäre er einfach auch zufrieden.

Dachaus Spielertrainer Fabian Lamotte betonte, dass er das Spiel hier unbedingt gewinnen wollte. In Kirchanschöring wäre es immer schwer und es gehe durchaus auch hitzig zu. »Das wussten wir«, betonte er. Lamotte zeigte sich überrascht, dass der SVK in Halbzeit eins so tief stand. Da habe seine Mannschaft viel Ballbesitz gehabt, die Seiten verlagert, aber im zweiten Abschnitt entsprechend mehr Probleme gehabt.

Die erste Hereingabe von rechts durch Manuel Omelanowsky fand noch keinen Abnehmer (15. Minute). Die zweite landete an der Latte, Gästespieler Alexander Weiser schrammte da knapp an einem Eigentor vorbei (16.). Die Dachauer waren mit Dominik Schäffer gefährlich, die Kugel verfehlte den SVK-Kasten nur knapp (34.). Marko Todorovic sorgte mit einem Freistoß von links für den nächsten Aufreger, verfehlte aber das Ziel (38.).

Eine Minute später klingelte es im SVK-Kasten, nach einer schönen Kombination schoss Weiser aufs SVK-Tor, Dominic Zmugg parierte das Leder nach links und Schäffer nutzte den Abpraller (39.) zum 0:1. Dachau war in der Folge weiter am Drücker, ein Freistoß von Weiser ging über die Querlatte (45.).

Nach dem Seitenwechsel kamen zunächst wieder die Münchner Vorstädter zu einem gefährlichen Angriff. Nickoy Ricter legte auf Mario Maric ab, der über das Tor schoss (47.). Im Gegenzug wollte der eingewechselte Yasin Gürcan auf Albert Deiter lupfen, doch Torwart Maximilian Mayer war vor Deiter am Leder. Dachau war noch in derselben Minute am 0:2 dran, Stefan Vötter zog aus 20 Metern am Kreuzeck vorbei.

Der Ausgleich für den SVK fiel nach einer sehenswerten Ballstafette im Mittelfeld an deren Ende sich Lukas Pöllner ein Herz fasste und das Leder an den linken Innenpfosten setzte, von dort sprang die Kugel zum 1:1 ins Netz (54.). »Ein wunderschönes Tor« bekannte sogar Dachaus Spielertrainer Lamotte. Doch die Freude währte nicht lange im SVK-Lager, Lamotte höchst persönlich trat nämlich zum Freistoß an, zwirbelte das Leder ins rechte Eck, Zmugg im SVK-Kasten kassierte ein »Gurkerl« und die Kugel zappelte zum 1:2 (60.) im Netz. Danach war die Kostner-Elf bemüht, drückte auf den Ausgleich, aber wurde dafür nicht mehr belohnt. Dachau versäumte es, »die Konter cleverer zu spielen«, wie Abwehrchef Lamotte resümierte. Am Ende fuhren die Gäste aber mit den drei Punkten im Gepäck heim.

SV Kirchanschöring: Zmugg, Janietz (40. Schild), Ban, Eder, Deiter, Köck, Pöllner, Omelanowsky, Makai (46. Gürcan), Urban, Jung.

TSV 1865 Dachau: Mayer, Ettenberger, Lamotte, Weiser, Weiss (71. Bytyqi), Ricter, Schäffer, Vötter, Todorovic (68. Zejnullahi), Maric, Sinani.

Tore: 0:1 Schäffer (39.), 1:1 Pöllner (54.), 1:2 Lamotte (60.).

Zuschauer: 412.

Schiedsrichter: Michael Freund (SV Perlesreut). mw