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Der SV Laufen hofft auf die Vorentscheidung

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Laufens Dominik Lindner (links) und Tobias Stockhammer (rechts) können gegen Leobendorf für eine Vorentscheidung im Aufstiegsrennen sorgen. Felix Rehrl will mit dem TSV Waging II die Siegesserie in Bayerisch Gmain fortsetzen. (Foto: Wukits)

Am 23. Spieltag in der Fußball-A-Klasse VI kann in der Frage um den Meistertitel eine Vorentscheidung fallen. Der Tabellenführer SV Laufen tritt im Stadtderby beim Tabellenzweiten SV Leobendorf an und kann aus dem Vier- einen Sieben-Punkte-Vorsprung machen. Dem Spitzenduo im Nacken sitzt der WSC Bayerisch Gmain, der im Verfolgerduell den TSV Waging II empfängt. Ein Heimspiel hat auch der SV Neukirchen, der den TSV Petting im Kampf gegen den Abstieg zu Gast hat.


Die Runde wird mit zwei Freitagsspielen um 18.30 Uhr eröffnet: Der TSV Teisendorf II (8. Platz/31 Punkte) hat den Tabellenletzten FC Hammerau II (4) zu Gast und ist Favorit. Die Gastgeber sind schon so gut wie gerettet. Falls der »Club« nicht punktet, steht die Hammerauer-Reserve als erster Absteiger fest.

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DJK-Duell steigt in Otting

Ein DJK-Duell gibt es für Otting (4./36) zu Hause gegen Weildorf (6./34). Nach der überraschenden 1:2-Niederlage beim TSV Bad Reichenhall II wollen sich die Ottinger rehabilitieren. Weildorf erging es beim 0:3 im Gemeindederby gegen den TSV Teisendorf II nicht besser, könnte aber mit einem Sieg mit Otting die Plätze tauschen.

Der Samstagsauftakt wird um 13 Uhr am Königssee angepfiffen: Die SG Schönau II (12./18) begrüßt im Alpensta-dion den SV Saaldorf II (10./25). Mit einem Dreier könnte die SG wieder zum rettenden Ufer aufschließen – gewinnt dagegen die Bezirksliga-Reserve, ist die Mannschaft von Trainer Hubert Moosleitner fast durch und ein weiteres Jahr A-Klassist.

In der »Gmoa-Arena« steigt zur selben Zeit das Verfolgerduell des WSC Bayerisch Gmain (3./44) gegen den TSV Waging II (5./36). Weil sich in Leobendorf die Kontrahenten die Punkte gegenseitig nehmen, bietet sich der Elf von Florian Huber die Möglichkeit, auf den Relegationsplatz zu springen oder zumindest punktgleich mit Leobendorf zu bleiben. Dazu muss der WSC gewinnen, dies gelang ihm zuletzt in drei von vier Spielen. Beim ungefährdeten Sieg in Hammerau traf Torjäger Benjamin Marino, der schon 15 Saisontreffer auf dem Konto hat, mit einem Doppelpack. Besser sind nur noch die Laufener David Cieskowski (22) und Gerhard Nafe (17) sowie der Waginger Florian Görgmeier (19). Der will den Aufschwung der »Seerosen« weiter fortführen und den zu Hause noch ungeschlagenen WSC ärgern. Die Truppe von Florian Sternhuber ist zudem seit zwölf Spielen ungeschlagen und hat auch das Hinspiel mit 1:0 gewonnen.

Um 15 Uhr hat der SV Kirch-anschöring III (9./27) den abstiegsbedrohten TSV Bad Reichenhall II (13./15) im Stadion an der Laufener Straße zu Gast. Der SVK III kann mit der A-Klasse im kommenden Jahr planen, die Kurstädter haben die Abstiegsfrage mit dem Sieg gegen Otting noch einmal vertagt.

Um 15.30 Uhr ist Anpfiff in Neukirchen, der SV (11./20) empfängt den TSV Petting und hofft auf weitere Zähler für den Klassenerhalt.

Am Sonntag um 14 Uhr ist Stadtderbyzeit beim SV Leobendorf (2./44), der den Spitzenreiter SV Laufen (48) empfängt. Nach dem 2:0 der Leobendorfer Elf in der Hinrunde in Laufen – mit einem Doppelpack von Dominik Strang – »steht nun die Revanche an«, erklärt Laufens Pressesprecher Christian Schmidbauer. Die Rollen sind klar verteilt: Gewinnt Laufen, dürfte das Titelrennen so gut wie entschieden sein. Auf der anderen Seite kann Leobendorf den Kampf um den 1. Platz wieder offen gestalten.

»Die letzten beiden Spiele sind für uns schlecht gelaufen«, sagt Leobendorfs Trainer Moritz Bauregger. »Aber wenn wir das Spiel gewinnen, dann ist wieder alles drin.« Baureggers Aufgabe für das Wochenende, die Mannschaft gut vorzubereiten, ist nicht einfach: »Wir müssen uns in der Offensive etwas einfallen lassen und wieder einmal umstellen.«

»Es fehlt uns der Killer«

Angeschlagen sind Valentino Persico und Gerhard Enzinger. Der Trainer rechnet zwar mit ihrem Einsatz, aber Enzinger hat gewaltigen Rückstand. »Jetzt sieht man, wie wichtig Hansi Spatzenegger für uns ist. Es fehlt uns der Killer.« Der fällt verletzt aus. »Wir werden alles daran setzen, zu punkten. Wir kennen die Stärken des Gegners und freuen uns auf ein tolles Spiel«, sagt der Chefanweiser. »Trotz alledem ist es im Umfeld unruhig, wir haben es uns zuletzt auch anders vorgestellt. Viele fürchten, dass es wie im letzten Jahr endet.« Damals scheiterte der SVL in der Relegation. Bauregger spricht aber trotzdem schon jetzt von einer »tollen Saison«.

Die Statistik besagt auch: Beide Mannschaften verfügen über eine beeindruckende Defensive. Kassierte der SV Leobendorf mit 12 Treffern die wenigsten Gegentore der A-Klasse, rangiert der SV Laufen mit 18 Gegentoren gleich dahinter. In der Offensive schlägt das Pendel aber klar für den SV Laufen aus. Satte 74 Tore hat der SV Laufen bereits erzielt, während der SV Leobendorf mit 41 Treffern lediglich die fünfte Position in dieser Statistik einnimmt. td

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