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Der SC Inzell will Spitzenreiter bleiben

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Kapitän gegen Kapitän, Spitzenreiter gegen Schlusslicht: Andreas Hochreiter (links) will mit dem FC Bischofswiesen endlich aus dem Tabellenkeller der Fußball-Kreisklasse IV, Andreas Panitz mit dem SC Inzell die Tabellenführung verteidigen. (Foto: Wirth)

Der neue Tabellenführer der Fußball-Kreisklasse IV steht gleich vor seiner ersten Bewährungsprobe: Morgen, Samstag, empfängt der SC Inzell (12 Punkte) um 15 Uhr mit dem ASV Piding den Drittplatzierten (11) der Liga. Die Gastgeber wollen ihren Spitzenplatz, den sie sich durch den 3:0-Sieg gegen den SV Laufen am vergangenen Wochenende erspielt haben, nicht so schnell wieder abgeben und im zweiten Heimspiel in Folge erneut dreifach punkten.


»Ich freue mich richtig auf das Spiel«, sagt Inzells Trainer Jürgen Biermaier. Schließlich habe Piding einen »Top-Sturm« – Hans Freimanner und Manuel Maske haben beide schon fünf Treffer auf dem Konto und führen damit die Torschützenliste an. »Jetzt sehen wir, ob wir wieder zu Null spielen. Darauf liegt unser Hauptaugenmerk«, meint Jürgen Biermaier, der auch hofft, dass Thomas Egger wieder fit ist, um dem Inzeller Sturm zu den nötigen Toren zu verhelfen. Schließlich ist dem Trainer nicht nur das Ergebnis wichtig: »Wir wollen auf jeden Fall wieder besseren Fußball spielen als letzte Woche gegen Laufen.«

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Der SV Laufen (11. Platz/4) eröffnet den Spieltag bereits heute um 20.15 Uhr beim TSV Tittmoning (4./10), der ebenfalls um die vorderen Tabellenplätze mitspielen kann – wenn der TSV wie zuletzt beim 4:2 in Surheim wieder einen Sieg holt.

Allerdings will sich auch der SV Kirchanschöring II (2./11) nicht so schnell von den vorderen Plätzen verdrängen lassen. Nach dem 1:1-Unentschieden beim TSV Fridolfing musste die Mannschaft von Stefan Eder zwar die Tabellenführung abgeben, jedoch will sie morgen um 17.15 Uhr im Heimspiel gegen den SC Vachendorf (6./8) wieder nach oben klettern. »Jetzt sind wir eben die Jäger«, sagt Stefan Eder. »Ich bin aber zuversichtlich. Wir rechnen uns schon einen Dreier aus und wollen unsere Serie auf jeden Fall fortsetzen – am liebsten eben mit einem Sieg.« Kirchanschöring ist die einzige Mannschaft der Liga, die bisher ungeschlagen ist.

Gegen Vachendorf hofft Stefan Eder auch auf Unterstützung aus der Ersten Mannschaft, nachdem in Fridolfing ausschließlich Spieler aus der Zweiten zum Einsatz gekommen waren. Aber auch Aufsteiger Vachendorf ist nach dem 3:0-Erfolg gegen Otting wieder auf der Erfolgsspur und will die nächsten Punkte sammeln.

Die DJK Otting rutscht hingegen immer weiter in den Tabellenkeller und belegt vor der Partie gegen den TSV Berchtesgaden (9./6) mit drei Punkten nur den vorletzten Tabellenplatz 13. Im Heimspiel am Sonntag um 15 Uhr wird es deshalb Zeit für den zweiten Saisonsieg der Gastgeber.

Ansonsten könnte der FC Bischofswiesen (14./1) nämlich an ihnen vorbeiziehen. Bischofswiesen empfängt morgen um 16 Uhr den TSV Fridolfing (5./9). Als einzige Mannschaft der Klasse steht der Tabellenletzte auch nach vier Spieltagen immer noch ohne Sieg da – zuletzt gab es eine 3:5-Niederlage in Grassau – und will es Fridolfing keinesfalls einfach machen. Wobei die Gäste in der vergangenen Woche immerhin Kirchanschöring im Derby vom Spitzenplatz gestürzt haben.

Einen Sieg hat der TSV Traunwalchen (12./3) zumindest schon geholt – allerdings auswärts. Umso größer werden die Anstrengungen am Sonntag um 15 Uhr deshalb sein, gegen den ASV Grassau (8./6) endlich auch den ersten Heimerfolg zu feiern. »Wir haben teilweise unglücklich verloren«, meint TSV-Pressesprecher Beppo Wohlrab. »Deshalb hoffen wir, dass es im dritten Heimspiel endlich klappt.«

Auch der SC Anger (10./4) hofft am Sonntag auf drei Heimpunkte: Um 14 Uhr empfängt die Mannschaft den BSC Surheim. Beide Teams mussten am vergangenen Wochenende Niederlagen einstecken – Anger unterlag knapp mit 3:4 in Berchtesgaden, Surheim zu Hause mit 2:4 gegen den TSV Tittmoning. jom