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Der SC Inzell siegt deutlich

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Inzells Neuzugang Michel Hernandez (links) ließ sich auch von Vachendorfs Thomas Lestak nicht aufhalten und traf zum Auftakt gleich doppelt. (Foto: Wirth)

Der SC Vachendorf hat zum Auftakt in der Fußball-Kreisklasse IV im Heimspiel gegen den SC Inzell keinen guten Tag erwischt: Der SCV verlor vor rund 150 Zuschauern verdient, aber zu hoch mit 1:5 gegen Gäste, die eiskalt ihre Chancen nutzten. Der SCV, der ohne fünf seiner Stammkräfte angetreten war, vergeigte sein Heimspiel innerhalb von sechs Minuten in der ersten Halbzeit durch drei mehr oder weniger geschenkte Tore für den SC Inzell.


Dabei war Vachendorf gar nicht so schlecht gestartet. In den ersten 20 Minuten war der Gastgeber durchaus überlegen, ohne sich jedoch ganz große Chancen zu erspielen. Es blieb bei zwei Schüssen von Thomas Loferer (10. Minute) und Maximilian Bergmann (11.), die übers Tor gingen. Inzell war nur durch eine missglückte Flanke von Armin Dumberger gefährlich, die Vachendorfs Torwart Florian Oberhauser gerade noch über die Latte lenkte.

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Torwart Oberhauser mit den Fingerspitzen dran

In der 21. Minute war Inzells Janik Stark rechts in den Vachendorfer Sechzehner eingedrungen und wurde kurz vor der Auslinie gefoult – eine völlig unnötige Aktion, aber ein berechtigter Elfmeter für den SC Inzell. Fabian Zeidler trat an und hatte Glück, dass Tormann Florian Oberhauser den Schuss nur an die Unterkante der Latte lenkte – 0:1.

Der SCV hatte sich noch nicht richtig mit dem Gegentreffer abgefunden, als die Spieler Armin Dumberger flanken ließen und zuschauten, wie Fabian Zeidler den Ball volley zum 0:2 verwandelte (24.). Keine drei Minuten später fing ein Innenverteidiger des SCV einen zu weiten Ball der Gäste ab und hatte alle Zeit der Welt, den Ball zum Torwart zurückzuspielen oder zu schlagen, ließ sich aber zu viel Zeit und traf dann den Ball unter Bedrängnis nicht richtig – Fabian Zeidler war zur Stelle und spielte sofort in die Mitte, wo Michel Hernadez keine Probleme hatte, zum 0:3 einzuschieben.

Nun wehrte sich der SCV besser, hatte aber kein Abschlussglück. In der 32. Minute war Tobias Hainz durch und wurde innerhalb des Sechzehners gefoult – der Schiedsrichter sah den »Tatort« jedoch außerhalb des Strafraums, eine strittige Situation. In der 42. Minute gab es einen Steilpass auf Vachendorfs Maximilian Bergmann, der an der Mittellinie durchgestartet war, und zum vermeintlichen 1:3 einschob – der Treffer wurde jedoch wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht anerkannt.

Gastgeber drängt auf den Anschlusstreffer

Zu Beginn der zweiten Halbzeit drückte der SCV auf den Anschlusstreffer. Schon in der 46. Minute hatte Georg Klauser, nach einem tollen Pass von Maximilian Loreck eine gute Chance darauf, doch sein Abschluss war zu schwach für den gut haltenden Sebastian Schwabl im Tor der Gäste. Drei Minuten später rettete Schwabl wieder gegen Klauser – nach schönem Anspiel von Tobias Hainz. In der 51. Minute verfehlte ein Freistoß von Manuel Schlesak das Tor um Zentimeter, hier wäre Schwabl chancenlos gewesen.

Den verdienten Anschlusstreffer für den SCV gab es dann in der 58. Minute durch Neuzugang Michael Kirschner nach einer Ecke. Der SCV versuchte nun, noch nachzulegen, hatte aber kein Abschlussglück oder spielte nicht genau genug. Der SC Inzell verlegte sich nun aufs Kontern: In der 62. Minute erhöhte Michel Hernandez mit seinem zweiten Treffer und in der 79. Minute Fabian Zeitler mit seinem dritten Tor auf den 1:5-Endstand. TL

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