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Der SC Inzell blickt nach oben

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Für den SC Inzell mit Andreas Panitz (links) ist das Rennen um die Meisterschaft noch nicht vorbei – gegen Grassau will der Zweitplatzierte einen Sieg holen. Für den SB Chiemgau Traunstein II und Thomas Reis geht es um den Klassenerhalt. (Foto: Wirth)

Der SC Inzell ist in der Fußball-Kreisklasse IV weiter auf dem Weg Richtung Aufstiegs-Relegation.


Der Tabellenzweite (46 Punkte) kann seine Position mit einem Sieg am Samstag um 15 Uhr gegen den ASV Grassau (7. Platz/30) weiter festigen – der Vorsprung auf Verfolger SC Anger beträgt bei noch fünf ausstehenden Spielen 10 Punkte. Tabellenführer BSC Surheim ist aber auch nur 6 Zähler entfernt und Inzells Trainer Jürgen Biermaier hat ein Ziel fest vor Augen: »Ich will als Meister aufhören.«

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Dafür muss seine Mannschaft aber an die Leistung beim 4:1-Sieg in Piding anknüpfen. »Wir sind spielerisch wieder stärker und haben auch in der Höhe endlich wieder verdient gewonnen«, sagt Jürgen Biermaier. »Jetzt hoffe ich, dass es so weitergeht.« Dann könnte sich der SC Inzell vielleicht sogar noch die Relegation ersparen. Allerdings weiß Inzells Trainer auch, dass der Angriff auf den Tabellenführer bei dem Inzeller Restprogramm gegen Berchtesgaden, in Bischofswiesen, gegen Kirchanschöring II und in Oberteisendorf keine einfache Aufgabe wird.

Keine Niederlage in der Rückrunde

Zudem hat der Spitzenreiter in der Rückrunde noch kein Spiel verloren und könnte auch noch die 60-Punkte-Marke knacken. Dafür muss Surheim (52) am Samstag um 15 Uhr aber zunächst eine vermeintlich einfache Aufgabe lösen: Mit dem ESV Freilassing II (14) ist das Tabellenschlusslicht zu Gast. Doch Freilassing hat nach zwei Siegen in den vergangenen drei Spielen wieder Mut geschöpft und ist bis auf 3 Zähler an den Abstiegs-Relegationsplatz herangerückt – der ESV II könnte in Surheim also nicht nur für eine Sensation sorgen, sondern auch im Abstiegskampf noch mächtig mitmischen.

Den will Trainer Gerry Straßhofer mit dem SB Chiemgau Traunstein II (11./22) so schnell wie möglich abhaken. »Dafür müssen wir weiter 100 Prozent geben«, sagt er mit Blick auf das Spiel in Anger am Samstag um 15 Uhr. Zuletzt gewannen die Traunsteiner zwar deutlich mit 5:1 gegen Vachendorf, »aber das wird ein ganz schwieriges Spiel«, meint Gerry Straßhofer. »Anger ist zu Hause richtig stark.« Die Gastgeber haben in dieser Saison erst eine Niederlage auf dem eigenen Rasen kassiert und sechs ihrer zehn Heimspiele gewonnen. Davon lässt sich der SBC II aber nicht abschrecken: »Wir haben zwei Siege auf dem Buckel und wollen die Serie weiter ausbauen«, erklärt Straßhofer. »Wir haben alles selbst in der Hand. Wenn wir über die 30-Punkte-Marke kommen, dürfte das für den Klassenerhalt reichen.«

»Zu 99 Prozent gut aufgestellt«

Zwar müssen die Traunsteiner einige Ausfälle kompensieren, »aber wir sind zu 99 Prozent gut aufgestellt«, betont der Trainer. So kann die Mannschaft auch die Englischen Wochen überstehen, die sie nun vor sich hat, weil das Nachholspiel gegen Ruhpolding zum zweiten Mal verschoben wurde – auf Dienstag, 23. Mai, um 19.30 Uhr – und der SB Chiemgau II am kommenden Dienstag um 18.45 Uhr beim SV Kirchanschöring II antreten muss.

Für den SVK II (8./28) steht am Samstag um 17 Uhr zunächst das Duell mit Verfolger FC Bischofswiesen (9./27) an. Nach dem 6:2-Sieg gegen den ASV Piding gehen die Kirchanschöringer gestärkt in die Partie, Trainer Stefan Eder will einen erneuten Ausrutscher wie beim 0:5 gegen den ASV Grassau auf jeden Fall verhindern. Zwar wird es nach dem 6:2-Erfolg am Dienstag wieder Umstellungen geben, Kirchanschöring will aber mit einer »konkurrenzfähigen« Mannschaft auflaufen.

Der ASV Piding (4./34) hat nach der Niederlage den Anschluss zum Spitzenduo verloren und ist am Samstag um 16 Uhr beim SV Ruhpolding (13./17) zu Gast, der um jeden Punkt für den Klassenerhalt kämpfen muss. Der sichere Tabellenplatz 11 ist für die Ruhpoldinger zwar schon 5 Zähler entfernt, den Relegationsrang belegt aber punktgleich der TSV Berchtesgaden (12./17).

Berchtesgaden ist am Sonntag um 15 Uhr beim SC Vachendorf (10./24) zu Gast. Der TSV will nach dem 4:1-Sieg gegen Ruhpolding den Aufwärtstrend fortsetzen und verhindern, wieder auf die Abstiegsplätze zu rutschen.

Zeitgleich treffen auch der SV Oberteisendorf (6./31) und der TSV Fridolfing (5./33) aufein-ander und können – bei einem Sieg der Gastgeber – die Plätze tauschen.

Einen Platz gutmachen kann der TSV Traunwalchen (13./9) in der Kreisklasse III auch mit einem Sieg am Samstag um 16 Uhr beim SV Linde Tacherting (8./22) nicht. Für das Tabellenschlusslicht Traunwalchen ist der Relegationsplatz 11 bereits 9 Punkte entfernt – die Maximalausbeute für den TSV in den letzten drei Spieltagen. Traunwalchen steht somit bereits als Absteiger fest. jom

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