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Der Saisonstart rückt näher

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Sie freut sich sehr darüber, dass die Saison nun endlich beginnt: Nicole Köberle aus Fridolfing. (Foto: www.supermotogirls.de)

Gemischte Gefühle bei den »Supermotogirls« Nicole und Steffi Köberle aus Fridolfing: Während Nicole am Wochenende 18./19. Juli endlich mit dem ersten Rennen im Rahmen des Grenzland-Cups in die Saison starten kann, muss ihre ältere Schwester Steffi noch warten. Die Kauffrau für Büromanagement legt ja bekanntlich schon seit längerer Zeit ihr Augenmerk auf den Motocross-Sport – und ob und wann es in dieser Motorrad-Disziplin in diesem Jahr noch weitergeht, ist offen.


Nach der langen Corona-Pause startet Mitte Juli nun endlich die Supermoto-Saison für Nicole Köberle im tschechischen Vysoke Mytho mit dem ersten Lauf zur österreichischen Staatsmeisterschaft und dem internationalen Grenzlandcup. Die 19-Jährige konnte nach der langen Zwangspause an zwei Wochenenden im tschechischen Volary einige Trainingsrunden drehen. Dabei kam sie mit der bewährten Honda CRF 450 R sehr gut zurecht.

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Mit über 450 km Anreise ist Vysoke Mytho der weiteste Weg in der kurzen 2020er-Saison. Danach sind – wenn sich nicht durch neue gesetzliche Vorgaben noch Absagen ergeben – weitere Rennen im steirischen Greinbach (1./2. August), in Cheb (Tschechien/8./9. August) und Pisek (Tschechien/22./23. August) geplant. Es folgt das Finale der Staatsmeisterschaft und des G-Cups beim letzten Lauf in Melk (Niederösterreich/12./13. September). In Vysoke Mytho wird nun auch der Inzeller Peter Mayerbüchler antreten. Der 24-Jährige, der in der Klasse S 1 in der Internationalen Deutschen Meisterschaft mitmischt, wird sich hier wegen einiger Absagen von IDM-Terminen mit der Konkurrenz messen, um mehr Fahrpraxis zu bekommen.

Ganz anders sieht es im Motocross aus: Für Steffi Köberle stehen im Moment noch alle Rennen in den Sternen. Es wird sogar über eine Komplettabsage der Saison 2020 nachgedacht. Die 22-Jährige hätte in der Südbayernserie antreten wollen, ebenso waren einige Gaststarts im Alpencup sowie in der deutschen Ladies-Meisterschaft geplant. Nach der sehr erfolgreichen Meisterschaft 2019 bleibt aber im Moment nur die Möglichkeit zum Training.

Bei einer kurzen Übungssitzung in Unterreit bei Schnaitsee konnte sich Steffi Köberle wieder ans Motorradfahren gewöhnen. Es sind auch noch einige Trainingsfahrten in Tschechien, Ungarn und Österreich geplant. Mit der Hoffnung auf doch noch einige Rennen in diesem Jahr werden die Fridolfingerinnen weiter am Ball bleiben und versuchen, alle Möglichkeiten zum Motorradfahren zu nutzen. Und vielleicht gibt's ja auch im Motocross noch einige Wettbewerbe – Steffi Köberle jedenfalls hofft es ... who

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