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»Der Nürburgring war eine Reise wert«

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Der Kirchanschöringer Rennfahrer Christopher Haase fuhr beim ADAC-GT-Masters am Nürburgring zweimal in die Punkteränge. (Foto: Car Collection Motorsport)

Neuer Teamkollege, perfektes Rennwochenende: Für den Rennfahrer Christopher Haase aus Kirchanschöring ist es beim ADAC-GT-Masters am Nürburgring richtig gut gelaufen. Sein neuer Teamkollege Dennis Busch ist normalerweise im Team von »Twin Busch Motorsport« in der VLN auf der Nürburgring Nordschleife unterwegs, nun hatte er für die beiden Rennen auf dem Grand-Prix-Kurs bei CarCollection Motorsport angeheuert – und seine Aufgabe erfolgreich gemeistert. »Gratulation an Dennis, er hat alles perfekt umgesetzt«, lobte ihn Haase.


Natürlich musste sich Busch bei seinem allerersten Einsatz im ADAC-GT-Masters erst eingewöhnen. Im Qualifying wurde er in der hart umkämpften Liga der Supersportwagen 26. und zeigte dabei eine solide Leistung. »Man darf nie vergessen, wie eng es hier zur Sache geht«, betonte Haase.

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Perfektes Auto: »Ich konnte richtig attackieren«

Er lieferte im ersten Lauf – ebenso wie Dennis Busch – eine tolle Leistung ab. Als Lohn gab’s dafür Punkte. »Wir haben alles gegeben und konnten uns kontinuierlich verbessern, am Ende gab's mit Platz neun sogar Punkte«, freute sich der Kirchanschöringer. »Dennis ist gut nach vorne gefahren, der Pit-Stop hat super geklappt und ich konnte dank eines perfekten Autos richtig attackieren, wie man auch an meiner absolut schnellsten Rennrunde sieht«, fasste er das Geschehen auf der Strecke zusammen.

Diesen Schwung aus dem ersten Lauf nahm das Team dann in das zweite Rennen mit: In einem wahren Qualifying-Krimi brachte Christopher Haase den Audi R8 LMS zunächst auf den hervorragenden vierten Startplatz – auf Rang zwei fehlte dabei gerade eine Zehntelsekunde. »Es war brutal eng, zwischen den Audis waren es nur Hundertstel, so mag ich das«, resümierte Haase, der auch den Rennstart im zweiten Lauf fuhr. »Ich hatte einen guten Beginn und konnte bis zur ersten Safety-Car-Phase Platz vier halten, obwohl wir uns im Gegensatz zu den Mitbewerbern entschieden hatten, mit gebrauchten Reifen zu starten.« Nach dem Re-Start verlor Haase zunächst einen Platz. »Aber das war kein großes Problem«, betont er. »Erst nach dem eigentlichen Boxenstopp, der prima geklappt hatte, wurde es schwierig.« Denn, schilderte Haase, »plötzlich waren wir eingeparkt und mussten das Auto zurückschieben, um losfahren zu können. Das hat sicher zehn Sekunden gekostet und uns auf Platz neun zurückgeworfen«. Busch zeigte dann sein ganzes Können. »Er hat den Audi R8 LMS auf Platz zehn, erneut in den Punkterängen, ins Ziel gebracht«, freute sich Haase. »Wäre unser Boxenstopp normal verlaufen, hätten wir natürlich noch mehr zeigen können, aber was soll's, Schwamm drüber. Der Nürburgring war trotzdem eine Reise wert.« SB

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