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Katrin Weiss steuerte acht Treffer zum Sieg des TSV Übersee bei. (Foto: Wukits)

Nach zwei Niederlagen hintereinander haben die Handballerinnen des TSV Übersee in der Bezirksliga II wieder einen Sieg einfahren können. Der Tabellensiebte gewann gegen den TSV Ismaning III mit 25:22. Anders als in der Hinrunde, als Übersee eine 18:34-Klatsche kassiert hatte, reiste Ismaning III diesmal ohne Verstärkung aus seinen höherklassigen Mannschaften an. Trotzdem lieferten die Gäste dem TSV in der Überseer Schulsporthalle einen spannenden Kampf.


Besonders die schier unüberwindbare Torfrau brachte das Team von Übersees Trainer Hans Mitterer zur Verzweiflung. Viola Berger und Katrin Weiss legten für Übersee vor, doch viele leichtsinnige Ballverluste im Angriff und zwei Ismaninger Strafwürfe brachten die Gäste in der 6. Minute mit 4:3 in Führung.

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Zur Halbzeit steht es 14:14

Doch die Achentalerinnen zeigten Kampfgeist und blieben dran – nicht zuletzt auch wegen einiger guten Aktionen ihrer Torfrau Andrea Kurz-Hörterer. Aber das Tor der Gäste schien wie vernagelt zu sein: Der TSV verzeichnete allein in dieser Phase sechs Pfostentreffer. Trotzdem erkämpfte sich das Heimteam bis zur Pause ein 14:14.

Zu Beginn der zweiten Hälfte ergab sich eine skurrile Situation: Acht Minuten fiel auf beiden Seiten kein Tor – sicherlich auch bedingt durch die Meisterleistung der beiden Torfrauen. Übersee hatte Stephanie Schäfler eingewechselt, die nicht nur in dieser Phase eine herausragende Leistung zeigte. Dann ging es aber wieder Schlag auf Schlag. Übersee lag immer leicht vorne.

Mitterer konnte sich über eine starke Mannschaftsleistung freuen. Fast alle Spielerinnen erwiesen sich als torgefährlich: Neben der unglaublich schnellen Katrin Weiss war etwa auch Kristina Hilz, die sich in einen regelrechten Torrausch spielte, brandgefährlich. Der Lohn der Mühen: Es sprang ein Fünf-Tore-Vorsprung (22:17) in der 47. Minute heraus.

Doch es wurde nochmals spannend: Den Achentalerinnen fiel im Angriff plötzlich nichts mehr ein, durch hektische Aktionen wurden zu viele Möglichkeiten verschenkt und der TSV erzielte zehn Minuten lang kein Tor mehr. Die Gäste kamen deswegen nochmals auf 23:22 heran. Leslie Stumhofer und Anna Höllmüller holten dann aber zur Erleichterung der Überseerinnen in den letzten zwei Minuten die Kuh vom Eis – und das Spiel endete 25:22 für Übersee.

Für den TSV Übersee spielten und trafen: Stephanie Schäfler (Tor), Andrea Kurz-Hörterer (Tor), Magdalena Lucke (Tor), Katrin Weiss (8), Kristina Hilz (5), Leslie Stumhofer (3), Carolin Rinser (2), Melanie Friedmann (2), Anna Höllmüller (2), Viola Berger (2), Veronika Hilz (1), Leoni Bachmann, Kathrin Hartl und Maggi Berger. fb

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