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»Der Hungaroring macht Spaß«

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Er ließ gemeinsam mit seinem Teamkollegen Mike Parisy wieder zahlreiche Konkurrenten hinter sich: Christopher Haase (vorn). (Foto: Oliver Berourd/ Vision Sport Agency)

Der Aufwärtstrend von Christopher Haase geht weiter: Nach seiner tollen Vorstellung beim ADAC GT Masters in Zandvoort gab’s nun für den Kirchanschöringer Autorennfahrer in Ungarn einen Auftritt im Rahmen der Blancpain-Sprint-Series. Auf dem Hungaroring kämpften 34 Teams um Punkte – am Ende gab es zwei Top-Ten-Platzierungen für Haase und das Team von Saintéloc Racing.


»Das waren harte Tage, aber es hat sich ausgezahlt«, resümierte Christopher Haase nach den beiden Rennläufen. »Der Hungaroring war für das Team, für meinen Teamkollegen Mike Parisy und für mich komplett neu. Allerdings war ich mir schon nach der Streckenbegehung sicher, dass mir die Strecke liegt. Der Hungaroring macht Spaß, dank des neuen Asphalts ist auch der Grip super – eine wirklich schöne Strecke.«

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Das Zeittraining für den ersten Quali-Rennlauf bestritt Christopher Haase. Dabei eroberte er den fünften Startplatz. »Drittbester Audi R8 LMS, das war okay. Ein paar Zehntel wären noch drin gewesen, aber für das erste Mal am Hungaroring war ich zufrieden.« Das Rennen begann turbulent, Haase verlor dabei einen Platz: »Die ersten Runden waren schwierig, mit vollem Tank war die Balance nicht wirklich gut. Danach hat aber alles prima geklappt. Mike ist das Rennen dann auf Platz sechs zu Ende gefahren.« Und da es im Quali-Rennen für die ersten sechs Plätze Punkte gibt, holte Haase hier bereits einen Zähler.

Rang sechs war gleichbedeutend mit Startplatz sechs für das Hauptrennen. Mike Parisy verlor im heftigen Startgetümmel gleich drei Ränge, nutzte dann aber seinen neuen Satz Reifen geschickt aus, den das Team in den Trainings gespart hatte. »So konnten wir den Boxenstopp hinauszögern und dem Getümmel in der Boxengasse entkommen«, berichtet Christopher Haase. Der 28-Jährige fuhr in der zweiten Rennhälfte bis auf Platz sieben nach vorne. Als dann ein besser platziertes Team auch noch eine Zeitstrafe erhielt, bedeutete das am Ende erneut den sechsten Rang und acht weitere Punkte für Haase. »An der Performance während der ersten Runden müssen wir noch arbeiten. Ansonsten war der Speed aber super, und mit zwei Top-Ten-Platzierungen in einer so hochprofessionellen Serie können wir sehr zufrieden sein«, so Haase.

Sein Team rückte in der Gesamtwertung vom neunten auf den 7. Platz vor, auch Haase machte einige Positionen gut und ist nun in der Gesamtwertung 22. mit 38 Punkten. Die Führung hält weiter Rob Bell (Bentley) mit 124 Punkten. Doch die Konkurrenz rückte dem diesmal auf Rang 17 platzierten Bell näher. Maximilian Buhk/Dominik Baumann weisen nach ihrem Sieg im Mercedes AMG des AMG-Teams HTP Motorsport 117 Zähler auf. Dahinter folgt Christopher Mies (97), der diesmal im Audi R8 LMS des Teams Belgian Audi Clubs gemeinsam mit Enzo Ide Rang 2 vor seinen Mannschaftskollegen Rene Rast/Will Stevens verbuchte.

Seinen nächsten Einsatz hat Haase am Wochenende 17./18. September in der Blancpain-Endurance-Series: Da steht am Nürburgring das Drei-Stunden-Rennen auf dem Programm. Und bei diesem »Heimspiel« hofft Haase auf einen weiteren Spitzenplatz. who