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Immer den gegnerischen Korb im Blick: Simon Scharf – hier vor Alen Kozica – war immer ein wertvoller Spieler für die DJK Traunstein. Nun gibt er seine Abschiedsvorstellung bei der DJK. (Foto: Weitz)

Der DJK-Kapitän geht von Bord

Die Basketballer der DJK Traunstein erwarten bereits am heutigen Samstag um 15 Uhr zum Saisonfinale der Bezirksoberliga Süd in der Aufstiegsrunde den SV Weißblau-Allianz München. Dabei möchten sie mit einem Sieg heuer in der Hans-Dierl-Halle ungeschlagen bleiben.


Gleichzeitig ist es der letzte Auftritt des langjährigen, charismatischen Kapitäns Simon Scharf, der aus beruflichen und privaten Gründen jetzt von Bord gehen wird. Er war in allen Hallen ein beliebter Spieler und ist auch bei vielen Schiedsrichtern wegen seiner Diskussionen, seines Fairplays, aber auch seiner auffälligen Erscheinung in guter Erinnerung. Er ist ein stets fairer Sportsmann und Vorbild im Team. Als Gegenspieler war er unter den Körben gefürchtet und wurde oft hart angegangen. So war er seit knapp 20 Jahren eine feste Größe bei den Überlegungen jedes DJK-Trainers. Er wird eine große Lücke hinterlassen, die es zu füllen gilt und die die Überlegungen, den möglichen Aufstieg in die Bayernliga zu wagen, schwierig macht.

Einige Ausfällebei den Gastgebern

Heute muss Spielertrainer Alexander Aigner nicht nur auf den diesjährigen österreichischen Neuzugang Chris Joch, sondern auch die frisch verletzten Flügelspieler Philipp Aigner (Kreuzbandriss) und Michael Aicher (Daumenverletzung) verzichten. Bitter ist auch der coronabedingte Ausfall des Regisseurs Max Hoernes, der im letzten Spiel zudem Topscorer war und die Fäden zieht.

Dennoch steht eine zwar dezimierte, jedoch motivierte Truppe zur Verfügung, die mit einem Erfolg die Chance auf die Vizemeisterschaft wahren will. Daniel Berger, Chris Ortner und Simon Scharf als Center werden von den Allroundern Roman Orben und Alexander Dömel unter den Körben unterstützt, wobei Andreas Euler, Mathias Magg und Andreas Schatz das Aufbauspiel in die Hand nehmen, aber auch aus der Distanz treffen können. Spielertrainer Alexander Aigner wird bei Foulproblemen selber aufs Feld kommen, wenn sein Knöchel ohne Bedenken belastbar ist.

Akribische Arbeitmacht sich bezahlt

Er hat das Team über die gesamte Saison in akribischer Kleinarbeit in der verkürzten Saison bis ganz vorne in der Bezirksoberliga gebracht und konditionell hervorragend aufgestellt. Im Erfolgsfall besteht die Möglichkeit auf die Vizemeisterschaft, wenn der SV Vaterstetten auch gegen TSV München Ost Ende Mai die Oberhand behält und die Traunsteiner die Gäste ohne Punkte in die Landeshauptstadt schicken können. Die ungewöhnlich frühe Spielzeit um 15 Uhr ist der Urlaubsplanung einiger Akteure geschuldet, die anschließend auf Reisen gehen, denn die Rumpf-Saison ist nun beendet.

C.H.

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