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Der DEC muss gewinnen

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Julian Meyer wird Inzell beim wichtigen Spiel in Kempten wegen einer Sperre fehlen. (Foto: Wukits)

Zwei Möglichkeiten gibt es für die Inzeller Eishockeyspieler an diesem Wochenende: Entweder, sie steigen aus der Landesliga ab, oder sie vertagen die Entscheidung noch um eine Woche. Der DEC Inzell muss am Sonntag (18.30 Uhr) sein Auswärtsspiel der Landesliga-Abstiegsrunde in Kempten mindestens mit zwei Toren Unterschied gewinnen, um den drohenden Abstieg noch abzuwenden. Dann hätten beide Teams 15 Punkte, Inzell wäre im direkten Vergleich besser.


Da ist aber auch noch der EC Oberstdorf im Spiel. Der EC hat bereits 15 Punkte auf dem Konto und im Heimspiel zeitgleich den SC Reichersbeuern zu Gast. Ein Punkt würde zum Klassenerhalt reichen. Sollte Oberstdorf das Spiel verlieren, gibt es in einer Woche eine letzte Chance beim Nachholspiel in Forst. Wenn Oberstdorf in diesen beiden Spielen nicht punktet, sind die Eisbären punktgleich mit Inzell – dann läge der DEC im direkten Vergleich vorn.

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Diese Rechnerei interessiert DEC-Trainer Thomas Schwabl nur bedingt. Er will in Kempten drei Punkte einfahren. »Wir wollen gewinnen, um in der Runde nicht Letzter zu werden«, so die Vorgabe des Trainers. Bei einem »Dreier« würde sein Team auf dem sechsten Platz landen und Burgau sowie Kempten hinter sich lassen.

Verzichten muss Schwabl auf den verletzten Thomas Kilian und Julian Meyer, der nach dem Hinspiel gegen Kempten gesperrt ist. Im Falle eines Abstiegs in die Bezirksliga wird die Mannschaft des DEC Inzell zumindest größtenteils zusammenbleiben. »Möglicherweise beenden einige ältere Spieler ihre Karriere«, so Abteilungsleiter Olaf Becker. SHu