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Der DEC Inzell steht im Pokal-Halbfinale

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Thomas Plenk gelang im Pokal-Rückspiel gegen Türkheim der vorentscheidende Treffer zur zwischenzeitlichen 6:4-Führung des DEC Inzell. (Foto: Wukits) Foto: Ernst Wukits

Der DEC Inzell ist mit einem 8:5-Sieg im Rückspiel gegen den ESV Türkheim ins Halbfinale des Eishockey-Bayernpokals eingezogen. Inzell hatte bereits das Hinspiel mit 5:1 gewonnen.


Der DEC sorgte nach einer halben Stunde für einen beruhigenden 3:0-Vorsprung durch Tore von Thomas Scheck, Thomas Plenk und Kresimir Schildhabel. Danach schlichen sich allerdings einige Nachlässigkeiten im Spiel der Mannschaft von Trainer Thomas Schwabl ein. Noch vor Ende des zweiten Drittels kamen die Gäste zu zwei Toren, trotzdem führten die Hausherren noch immer klar mit 5:2. Michael Eberlein und Rene Tödling waren erfolgreich.

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Im letzten Drittel war plötzlich wieder der ESV am Drücker und konnte auf 4:5 verkürzen. Genau in dieser Phase sorgte eine Mail vom Bayerischen Eissportverband für große Aufregung auf der Inzeller Bank. »Man hat uns mitgeteilt, dass ab sofort das Torverhältnis aus Hin- und Rückspiel keine Rolle mehr spielt«, sagte DEC-Abteilungsleiter Olaf Becker kopfschüttelnd. Konkret hätte das zu diesem Zeitpunkt bedeutet, weitere Tore von Türkheim zu einer möglichen Führung hätte unweigerlich bei einem Gästesieg ein Penaltyschießen um den Einzug ins Halbfinale bedeutet.

»Ich war kurz davor, eine Auszeit zu nehmen, um der Mannschaft die neue Situation klarzumachen«, sagte Trainer Thomas Schwabl. »Zum Glück hat da gerade Thomas Plenk zum 6:4 erhöht«, fügte Schwabl hinzu, der damit auf die Unterbrechung verzichten konnte. Wenige Minuten später machten Rene Tödling und Michael Eberlein mit ihren Treffern den Sack zu. Der DEC führte jetzt uneinholbar mit 8:4. Das letzte Tor des Spiels war dann den Gästen vorbehalten.

Nach der Partie sprach Schwabl von einer durchwachsenen Leistung seines Teams. »Irgendwie waren wir heute nicht so präsent auf dem Eis und sind auch nicht so konzentriert gewesen. Am Ende ist aber alles gut gegangen.«

Nun wartet im Halbfinale auf den DEC Inzell ein Hammerlos. Im Topf ist unter anderem die SG Schliersee/Miesbach 1 b. Zu rechnen ist aber auch mit dem EHC Waldkraiburg 1 b, Germering, Regen oder Regensburg. »Egal wie es kommt, wir freuen uns auf die Spiele«, betonte Schwabl.

Zunächst geht es aber wieder in der Bezirksliga Gruppe 2 um Punkte. Am Freitag (19.30 Uhr) steht das Derby beim EV Berchtesgaden an, am Sonntag um 17 Uhr kommt der EV Aich in die Inzeller Max-Aicher-Arena.

DEC Inzell - ESV Türkheim 8:5 (1:0/4:2/3:3). Tore: 1:0 Thomas Scheck (20.), 2:0 Thomas Plenk (24.), 3:0 Kresimir Schildhabel (29.), 3:1 Felix Ambos (30.), 4:1 Michael Eberlein (34.), 4:2 Darius Sirch (35.), 5:2 Rene Tödling (40.), 5:3 Josef Sirch (49.), 5:4 Tim Färber (50.), 6:4 Thomas Plenk (52.), 7:4 Rene Tödling (54.), 8:4 Michael Eberlein (54.), 8:5 Fabian Guggemos (56.). – Strafminuten: DEC Inzell (10+10) – ESV Türkheim (6). – Zuschauer: 180. SHu

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