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Der Aufstieg ist schon sicher

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Sie zeigte sich gut in Form: Katrin Hartl. (Foto: Wirth)

Eine 18:20-Niederlage kassierten die Überseer Handballerinnen in ihrem letzten Saisonspiel in der Bezirksklasse III im Duell beim ESV Rosenheim. Dennoch ist den Überseerinnen (jetzt 22:6 Punkte) der Aufstieg sicher: Im Verfolgerduell bezwang der SHC Salzburg (jetzt 21:5 Punkte) den TuS Raubling (jetzt 18:8) mit 28:16.


Damit sind die Überseer Damen im schlechtesten Falle Zweite – und haben damit den Aufstieg in die Bezirksliga sicher. Sollte Salzburg am 22. April bei seinem letzten Saisonauftritt beim SV Bruckmühl II überraschend patzen, wäre sogar noch der Titelgewinn möglich.

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Den hätten sich die Überseerinnen schon mit einem Sieg in Rosenheim vorzeitig selbst holen können. Das war auch das Ziel der Schützlinge von Trainer Hans Mitterer und Co-Trainer Oliver Mertel, doch bei ihrem letzten Spiel in Rosenheim hatten sie großes Pech.

Zu viele Würfe ans Torgestänge

Mindestens zehn Latten- bzw. Pfostentreffer waren bezeichnend für das nervöse Spiel der Achentalerinnen, die ohne Not gegen eine durchschnittliche Rosenheimer Mannschaft nicht gewinnen konnten. Viele Strafwürfe und eine ziemlich starke Abwehr auf Rosenheimer Seite ließen die Spielerinnen von Trainer Hans Mitterer schier verzweifeln. Wären nur die Hälfte der Lattentreffer im Tor gelandet – die Partie wäre klar für Übersee ausgegangen.

In einer vom Punktestand her engen ersten Spielhälfte lag Übersee oft in Führung, konnte diese aber niemals ausbauen. Zu viele Schrittfehler und Ballverluste verhinderten dies. Auch die Überseer Torjägerinnen wie Viola Berger, Kristina Hilz und Katrin Weiß konnten ihr Potenzial nur selten entfalten oder trafen wie erwähnt die Latte oder den Pfosten. So mussten die Gäste mit einem 8:10-Rückstand in die Halbzeitpause gehen.

Danach versprachen sich die zahlreich mitgereisten Überseer Fans eine Aufholjagd – die aber nicht stattfand. Im Gegenteil: Rosenheim baute seinen Vorsprung sogar zeitweise auf drei Tore aus. Auf Überseer Seite gelang kein Tempogegenstoß, man agierte viel zu vorsichtig und verlor Bälle sehr leichtsinnig.

TSV-Torhüterinnen mit starker Leistung

Ein Lichtblick bei den Achentalerinnen: Carolin Dorsch konnte gleich zweimal hintereinander mit gut platzierten Würfen ausgleichen. Ein weiterer Lichtblick: Die beiden Überseer Torhüterinnen Stephanie Schäfler und Andrea Schöpfer zeigten wieder eine hervorragende Leistung. Auch Kathrin Hartl zeigte sich gut in Form, auch als sie in der letzten Minute noch zum 20:18-Endstand aus Rosenheimer Sicht verkürzte.

Trainer Hans Mitterer konnte mit dem Spielausgang nicht zufrieden sein, da seine Mannschaft trotz alledem gut gekämpft hatte. Das Ergebnis hielt die Damen aber nicht davon ab, den sicheren Aufstieg in die Bezirksliga noch auf dem Spielfeld gebührend zu feiern. Auch die Meisterschaft ist noch möglich, wenn Tabellenverfolger Salzburg sein letztes Spiel gegen Bruckmühl am 22. April verlieren würde.

Für Übersee spielten: Stephanie Schäfler (Tor), Andrea Schöpfer (Tor), Kristina Hilz (4), Viola Berger (3), Carolin Dorsch (3), Kathrin Hartl (2), Anna Höllmüller (2), Katrin Weiß (2), Nina Ramspott (1), Veronika Hilz (1), Theresa Widmann, Carolin Rinser, Melanie Friedmann. fb