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Der Aufstieg ist in Reichweite

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Schon im Wasser flott unterwegs: Frederic Funk von der Grassauer Mannschaft.

In der II. Triathlon-Bundesliga Gruppe Süd dürfen sich vor dem letzten Wettkampf, der am kommenden Samstag in Borken ausgetragen wird, noch drei Mannschaften Hoffnungen auf den Gewinn der Meisterschaft und damit auch auf den Aufstieg in die I. Bundesliga machen.


Die Mannschaften von ARGI+ Schongau und des Software-AG-Teams DSW Darmstadt II lagen bislang punktgleich an der Spitze. Nach den Leistungen der vergangenen drei Veranstaltungen ist jedoch das knapp dahinter liegende Skins-Tri-Team Grassau eindeutig in der Favoritenrolle.

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Klassischer Fehlstart

Denn nach dem klassischen Fehlstart mit dem letzten Rang beim Saisonauftakt in Nürnberg feierte Grassaus Mannschaft nun schon den dritten Sieg in Folge. Mit vier Platzierungen unter den ersten Zehn in der Einzelwertung waren die Grassauer in Konstanz am Bodensee einmal mehr eine Klasse für sich.

Über die Sprintdistanz holte sich der Grassauer Pirmin Frey den Tagessieg. Seine Teamkollegen Maximilian Sperl (2.), Frederic Funk (6.) und Martin Kipnick (9.) sorgten schnell für klarste Verhältnisse.

Samuel Grill, der fünfte Athlet der Grassauer Auswahl, konnte auf den letzten Metern seines Rennens an Tempo herausnehmen, jedoch sogar als 19. der 80 Teilnehmer ins Ziel laufen.

Mit Platz zwei erzielte das TDS-AG-Team Neckarsulm die beste Saisonplatzierung. Die fünf Athleten waren aber gegen die Konkurrenz aus dem Achental ohne echte Siegchance.

Schongau rückte nach vorn

Mit Rang drei gelang dem Tri-Team-Schongau der Sprung an die Tabellenspitze. Lukas Sporer, Vincent Zappe, Felix Zimmermann und Jan Heinrich profitierten dabei vom schwachen Abschneiden der Darmstädter Reserve, die diesmal nicht über Rang neun hinauskamen und nun nur noch punktgleich sind.

Zwei Wetttbewerbe

Am Samstag findet nun in Borken/Hessen das letzte Rennen der II. Bundesliga Süd der Triathleten statt. Funk, Frey, Kipnick, Grill und Ager müssen sich zuerst über einen Wettbewerb »Swim and Run« – mit Distanzen von 400 m Schwimmen und 2,5 km Laufen – in Szene setzen. Anschließend müssen sie als Team eine komplette Sprintdistanz absolvieren. Im Ziel müssen die vier Athleten einer Mannschaft gemeinsam einlaufen.

Hier gilt es für die heimischen Triathleten, das Mannschaftsrennen einen Platz vor Schongau und Darmstadt zu beenden. Damit wäre der Aufstieg in die I. Bundesliga geschafft.