Bildtext einblenden
Die SG Schönau II hat durch einen 4:0-Sieg beim ASV Piding II bereits Platz zwei sicher und ist damit aufgestiegen. Um Meister zu werden, müssen die Schönauer am kommenden Sonntag gegen den SV Oberteisendorf II mindestens Unentschieden spielen, falls der SV Surberg gegen den TSV 1895 Teisendorf II gewinnt. (Foto: Christian Wechslinger)

Der Aufstieg ist geschafft

Einen winzigen Punkt benötigte die zweite Mannschaft der SG Schönau, um rechnerisch den zweiten Platz sicher zu haben und damit aufzusteigen. Und den noch fehlenden Punkt übertrafen die stark aufspielenden Schönauer gegen den sich heftig wehrenden, aber über 90 Minuten chancenlosen ASV Piding II. Am Ende gewann die Fernsebner-Elf mit 4:0. Mit besserer Chancenauswertung wäre auch ein Kantersieg möglich gewesen. Nachdem dieses Match Pflicht war, folgt nun am kommenden Sonntag gegen den SV Oberteisendorf II die Kür. Denn mit einem Unentschieden wäre die SG Schönau II Meister, aufgestiegen ist sie bereits mit dem Sieg in Piding.

Die hoch motivierten Schönauer führten vor 100 Zuschauern, darunter 20 SG-Anhänger, bereits nach einer Viertelstunde mit 3:0 und verwalteten in der Folge ihren klaren Vorsprung sicher. Allerdings vergaben die Schönauer beste Torchancen recht leichtfertig und müssen an dieser Schwäche arbeiten. Der junge Maximilian Pletzer, ein Spieler, der in der nächsten Saison als Mittelstürmer wertvolle Dienste leisten könnte, brachte die Schönauer bereits in der siebten Minute nach Vorarbeit von Raphael Stromitzky in Führung.

Nur zwei Minuten später sorgte Justin Stromitzky, der wie sein Bruder wieder eine starke Leistung brachte, für das 2:0 der Schönauer. Nach einer Verletzung war Danny Müller auch wieder am Ball. Der quirlige Techniker setzte sich nach einer Viertelstunde elegant durch und sorgte für die frühe Vorentscheidung. Denn die Schönauer Abwehr hatte um Defensiv-Chef Andreas Angerer keine Mühe, die Angriffe der Gastgeber zu neutralisieren. Nach der klaren Führung erspielten sich die Schönauer weitere Möglichkeiten, trafen jedoch nicht mehr.

Auf der anderen Seite blieb Piding harmlos, SG-Torhüter Franz Lenz verbrachte einen gemütlichen Nachmittag. »Meine Mannschaft hat in der ersten Halbzeit, abgesehen von den vielen vergebenen Chancen, ihr bestes Saisonspiel abgeliefert. Aber ich weiß natürlich, dass wir in der A-Klasse mehrere Gänge zulegen müssen«, befand ein sichtlich zufriedener Schönauer Trainer, der seine komplette »16« für ihre Topleistung lobte. Fernsebner gab nämlich ab der 60. Minute auch seinen fünf Auswechselspielern die Chance, sich zu bewähren.

Doch mehr als ein Eigentor der Pidinger in der Nachspielzeit kam nicht mehr heraus. Nach dem Aufstieg in die A-Klasse wurde der Trainer von seinen Spielern kräftig mit einer Bierdusche getauft. Fernsebner hat eine gute Mannschaft, die nur im Abschluss Schwächen aufweist und diese in der nächsten Saison in der A-Klasse abstellen muss. Denn so viele gute Möglichkeiten wie in der B-Klasse wird es eine Etage höher nicht mehr geben. Bis zum Beginn der nächsten Saison hat die Mannschaft gut drei Monate Zeit, daran zu arbeiten.

SG Schönau II: Franz Lenz; Fabian Aschauer (78. Sylvester Rasp), Andreas Angerer, Justin Stromitzky (83. Alfred Burgstaller), Raphael Stromitzky, Louis Graßl, Michael Rasp, Jörn Herdecke (83. Lukas Kortas), Georg Biberger, Danny Müller (60. Raphael Stepinac), Maximilian Pletzer (67. Simon Renoth).

Christian Wechslinger

Mehr aus Traunstein
Mehr aus Traunstein