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Den Auftritt von Moosach bestätigen

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Vor dem Gegner am Ball sein: Das ist auch am heutigen Samstag das Ziel der Spieler des TSV Waging. In dieser Szene gelingt dies Hansi Huber, der beim jüngsten Erfolg der »Seerosen« in Moosach zwei Treffer erzielt hatte. (Foto: Butzhammer)

Nachlegen! Das möchte der TSV Waging am heutigen Samstag um 14.30 Uhr in der Heimvorstellung der Fußball-Bezirksliga Ost gegen den Inn/Salzach-Konkurrenten VfL Waldkraiburg unbedingt tun. Denn jüngst gelang dem Ensemble von Bruno Tschoner und Robert Kranich ein eminent wichtiger Sieg beim TSV Moosach, der die Brust der »Seerosen« durchaus ein wenig anschwellen ließ.


»Wir haben noch kein Bezirksliga-Spiel gegen Waging gewonnen, letzte Saison gab es ein 0:2 und ein 0:5 – für uns ist der TSV auf alle Fälle ein Angstgegner«, so Rupert Feuerlein, Pressesprecher der Gäste. Daher wollen die Gäste diese Serie natürlich mit aller Macht stoppen.

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Ein Handicap der Industriestädter sei derzeit das Fehlen von Stammtorwart Domen Bozjak, erklärt Feuerlein. Zwar hatte Stefan Brandlmaier seine Sache als Ersatzmann in Hammerau sehr gut gemacht, aber zuletzt beim 1:4 gegen Kastl zeigte sich seine mangelnde Spielpraxis. A-Junioren-Schlussmann Bekir Karatepe bekam seine Chance in Moosach, doch bei der 2:4-Niederlage blieb auch er nicht fehlerlos. Wer im Waginger Wilhelm-Scharnow-Stadion zwischen den Pfosten steht, stand vor dem Waldkraiburger Abschlusstraining noch nicht fest.

Allerdings sollten die »Seerosen« dennoch gewarnt sein, denn mit drei Siegen, einem Unentschieden und nur zwei Niederlagen ist der VfL eine der stärksten Gastmannschaften der Liga. »Gerade deshalb rechnen wir uns schon etwas aus«, meint Feuerlein.

Andreas Kamml wieder »eine Option«

Bei den Hausherren ist Andreas Kamml, zuletzt in Moosach etwa 20 Minuten im Einsatz, wieder voll im Training und somit »wieder eine Option«, so Bruno Tschoner. Florian Görgmeier und Tom Hofmann können dagegen weiter nur sehr eingeschränkt trainieren und haben »nur geringe Einsatzchancen«, verdeutlicht der Waginger Spielertrainer.

Simon Singhammer, in Tschoners Augen »ein sehr wertvoller Spieler«, befindet sich im Aufbau und soll »keinesfalls zu früh gebracht werden.« Auch Tobi Hösle und Franz Eder machen Schritte in Richtung Genesung – »und man merkt halt, dass uns jeder Rückkehrer gut tut, auch in puncto Stimmung«, sagt Tschoner.

Der Auftritt in Moosach sei »ein richtig starkes Spiel und eine hochkonzentrierte Teamleistung« gewesen, lobt er seine Truppe. »Alle waren unter Hochspannung. Das ist das, was wir auch im Training noch mehr sehen wollen, ebenso in der Spielvorbereitung und neben dem Platz«.

Nun hoffe man »auf einen positiven Effekt aus dem Moosach-Spiel, wo wir uns selbst gezeigt haben, wie gut wir Fußball spielen können, wenn wir als diszipliniertes, leidenschaftliches Kollektiv auftreten.«

Die Partie gegen den VfL sei jedoch »ein komplett anderes Spiel«, so Tschoner. »Denn mit den Waldkraiburgern erwarten wir eine temperamentvolle, gute Mannschaft, die aber zu knacken ist, wenn wir es schaffen, ihr unser Spiel aufzudrücken.« cs