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Er ließ mit seiner Mannschaft die »Junglöwen« hinter sich: Luca Obirei (links) vom SV Kirchanschöring. (Foto: Butzhammer)

Demmelbauer lobt: »Es ist aller Ehren wert«

Trotz des 3:0 (0:0)-Sieges vor 486 Zuschauern in der Bayernliga Süd gegen den TSV 1860 München II bleibt der SV Kirchanschöring in der Fünften Liga. Die Konkurrenz im Kampf um den Relegationsplatz zur Regionalliga ist enteilt. Doch vor Saisonbeginn wurden die Rupertiwinkler als Abstiegskandidaten gehandelt, Trainer Mario Demmelbauer brachte das nach dem Schlusspfiff auf den Punkt: »Es ist aller Ehren wert, was wir über die ganze Saison geleistet haben.« Zudem sei er mit dem Ergebnis und der Leistung »sehr zufrieden.« Sein letztes Ziel ist es, am kommenden Samstag (14 Uhr) im Heimspiel gegen den TSV Landsberg die 60-Punkte Marke zu knacken.


Zu Beginn der Partie prüften zunächst die Gäste um Mussa Fofanah SVK-Torhüter Egon Weber (2.). Für die Demmelbauer-Elf passte Simon Jauk auf Christoph Dinkelbach, dessen Schuss Torwart David Hundertmark entschärfte (8.).

Für ein erstes Raunen im Publikum sorgte Elias Huber mit einem Kopfball nach einer Ecke von Thorsten Nicklas (25.). Vier Minuten später war es Kapitän Florian Hofmann, der wieder nach einer Nicklas-Ecke das Leder nicht voll traf (29.). Keine Minute später erkämpfte sich Luca Schmitzberger das Leder, sein Schlenzer wurde aber zur sicheren Beute von Hundertmark (30.). Vor der Pause schoss nochmals Dinkelbach, der vom Publikum mehrmals für seine herausragende Leistung Applaus bekam, über den »Löwen«-Kasten (43.).

So ging es nach dem Pausentee weiter, Dinkelbach zog gegen Hundertmark den Kürzeren (46.), ein Flanken-Doppel von links und rechts landete am Ende ebenfalls in den Händen des Gästetorhüters (50.). Dieser musste in der folgenden Szene allerdings hinter sich greifen: Nach einer Ecke von der rechten Seite von Nicklas stand Huber am hinteren Eck des Fünfmeterraums und traf mit einem Kopfballaufsetzer zum 1:0 (54.). Dominik Buxmann tunnelte als Nächstes seinen Gegenspieler, doch sein verdeckter Schuss landete nur am rechten Pfosten (56.).

In der folgenden Szene eroberte Schmitzberger links den Ball, passte in den Rückraum, und diesmal traf Buxmann ins linke Eck zum 2:0 (59.). Die »Junglöwen« waren mit einem Schuss von Leon Tutic aus dem Mittelfeld gefährlich, der das Leder an den rechten Pfosten schoss, Weber war im Nachfassen zur Stelle (60.).

Ein Weitschuss der Sechziger durch Benedikt Auburger (74.) und ein Freistoß des eingewechselten Claudio Milican flogen weit über das SVK-Gehäuse (76.), während das Spiel nickliger wurde. Fünf Minuten vor dem Ende war Weber bei einem Kopfball von Samir Neziri zur Stelle. Auf der Gegenseite prüfte Yasin Gürcan nach Vorarbeit von Lukas Pöllner Torwart Hundertmark, der das Leder aber abfälschen konnte (86.). Den folgenden Eckball von Schmitzberger donnerte Anton Peter zum 3:0-Endstand (88.) unter die Querlatte.

»Löwen«-Trainer Frank Schmöller lobte den SVK für eine »sehr, sehr gute Saison«. Die »Junglöwen« seien nur mit elf Feldspielern angereist, da die A-Jugend zeitgleich um den Bundesliga-Aufstieg gespielt habe. Dementsprechend sei sein Kader »sehr, sehr dezimiert« gewesen, »wir waren heute nicht gut genug aufgestellt, um hier etwas zu holen«. Er wollte damit allerdings nicht die Leistung der Elf von Mario Demmelbauer schmälern.

Etwas mitnehmen konnte der »Löwen«-Coach trotzdem. Beim Hinspiel in München hatten die Kirchanschöringer Fans im Löwenstüberl eine Trommel vergessen – und fürs Zurückbringen bekamen nun die »Junglöwen« zwei Kisten Getränke für die Rückfahrt.

SV Kirchanschöring: Weber, Obirei, Jauk (55. Buxmann), Dinkelbach (65. Gürcan), Mühlbacher, Nicklas, Schmitzberger, Vogl, Huber (72. Peter), Sternhuber (72. Neumüller), Hofmann (72. Pöllner).

TSV 1860 München II: Hundertmark, Wanzeck, Brönauer (46. Milican), Neziri, Fofanah, Sponer, Auburger, Tutic, Zehetbauer, Leibelt, Judge.

Tore: 1:0 Huber (54.), 2:0 Buxmann (59.), 3:0 Peter (88.).

Zuschauer: 486.

Schiedsrichter: Pfister (Oberbergkirchen).

mw

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