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DEC-Trio bei der Weltmeisterschaft

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Die Inzeller Eisschnellläufer Roxanne Dufter (von links), Gabi Hirschbichler und Moritz Geisreiter freuen sich auf die Wettkämpfe in Russland. (Foto: Wukits)

Ein Trio wird den DEC Inzell bei den Einzelstrecken-Weltmeisterschaften der Eisschnellläufer im russischen Kolomna vertreten. Gabi Hirschbichler, Roxanne Dufter und Moritz Geisreiter sind qualifiziert.


Stützpunkttrainer Danny Leger zeigt sich zuversichtlich, Moritz Geisreiter sollte am Donnerstag im 10 000-Meter-Rennen eine gute Rolle spielen und einen Platz um die Top 6 erreichen können. »Bisher ist alles, was passiert ist, ein Vorgeplänkel gewesen. Wir haben konsequent auf diese WM hingearbeitet«, so Leger.

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Für Moritz Geisreiter ist es die erste Teilnahme bei einer WM nach drei Jahren. »Ich habe richtig Lust darauf, es ist einer der Saisonhöhepunkte für mich«, sagt der Zwei-Meter-Mann. Mit dem Ergebnis zuletzt beim Weltcup in Stavanger ist Geisreiter nicht ganz zufrieden gewesen. Trotzdem ist der 28-Jährige überzeugt, dass dies dem Formaufbau geschuldet ist. »Ich lasse mich einfach überraschen«, meint er. Sein Fokus liegt auf seiner Paradestrecke, den 10 000 Metern. Platz 5 bis 6 ist sein ausgegebenes Ziel. Bei den 5000 Metern befürchtet er mehr Konkurrenz – trotzdem soll es ein Platz zwischen 8 und 10 werden.

Roxanne Dufter und Gabi Hirschbichler werden jeweils über 1000 und 1500 Meter an den Start gehen. Das Hauptaugenmerk liegt allerdings auf der Teamverfolgung zusammen mit Claudia Pechstein. »Da haben sie die größten Chancen und dementsprechend haben wir die Vorbereitung darauf ausgerichtet«, verrät Danny Leger.

Er hofft auf eine Top-4- oder -5-Platzierung, möglicherweise vielleicht sogar ein wenig mehr. »Dazu müssen alle fit sein«, so Leger. Schließlich soll Claudia Pechstein vergangene Woche ein wenig gekränkelt haben. »Im Training habe ich ein gutes Gefühl gehabt und ich werde topfit an den Start gehen«, verspricht Gabi Hirschbichler. Wie immer setzt sich die 32-Jährige gute Zeiten und keine Platzierungen als Ziel. »Wichtig ist es, meine beste Leistung zu zeigen«, betont sie und gibt zu, ein wenig nervös zu sein. »Aber es ist eine schöne Art Nervosität.«

Roxanne Dufter kann es noch gar nicht richtig glauben, dass sie sich für die WM qualifiziert hat. »Das ist noch im Oktober so utopisch gewesen«, sagt Dufter, die während der WM ihren 24. Geburtstag feiern wird. »Ich freue mich auf die Atmosphäre, die will ich aufsaugen.« Nach Jahren von Krankheiten und Verletzungen will Dufter starke Läufe zeigen. Im Team hält sie einen 4. oder 5. Platz realistisch. »Für mehr müssten vorne bei den Favoriten schon welche patzen«, gesteht Dufter. SHu