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DEC-Eisschnellläufer stark

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Josephine Heimerl hat sich mit ihren guten Leistungen für den ISU-Juniorenweltcup qualifiziert. (Foto: Wukits)

Gleich zwei Inzeller Nachwuchs-Eisschnellläufer haben sich für den ISU-Juniorenweltcup im italienischen Baselga die Pine qualifiziert. Aufgrund ihrer guten Leistungen sind Josephine Heimerl (AK 15) und Marie Saurler (AK 16) von der DESG ins Weltcup-Team berufen worden.


»Das ist eine große Anerkennung für unseren Verein«, freut sich Trainerin Gitta Heimerl. »Das harte Training im Sommer hat sich ausgezahlt.« Josephine Heimerl ist die jüngste im Team und wird zum ersten Mal die 3000 Meter in Angriff nehmen. Marie Saurler kennt diese Strecke und hat auch schon gute Zeiten abgeliefert.

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Nach dem Weltcup an diesem Wochenende bleiben die jungen Sportlerinnen gleich vor Ort und nehmen an einem Lehrgang teil. Zuletzt gab es für Josephine Heimerl und Marie Saurler ein Treffen mit Weltmeisterin Jenny Wolf und Langstreckenspezialist Moritz Geisreiter – sie haben den Nachwuchsläuferinnen schon einige Tipps vermittelt.

Die ganz jungen Inzeller Kufenflitzer waren zum ersten Mal bei einem dualen Wettkampf in Dresden. Dabei messen sich die Sportler zwischen 11 und 13 Jahren im Eisschnelllaufen und im Shorttrack. In diesem Bewerb ist Inzell seit fünf Jahren Vorreiter – die Inzeller zeigten sowohl auf der Eisbahn als auch auf dem Eishockeyfeld im Freiluftstadion in Dresden ihre Klasse: In der AK 11 gewann Maira Jasch, in der AK 12 setzte sich Thomas Schmaus durch. Der jüngste Spross der Biathlonfamilie Groß, Gabriel Groß, kam auf den zweiten Platz.

Damit bewies er eindrucksvoll, dass in der »Groß-Familie« die Talente auch auf den Kufen liegen. In der AK 13 holte sich auch noch Maxi Geppert den Gesamtsieg. Beeindruckende Leistungen lieferte auch Nina Mayrhofer mit dem sechsten Platz ab. »Beide Sportarten haben ihre Eigenheiten, dennoch profitieren beide Wettkampfformen voneinander«, stellte Gitta Heimerl fest. SHu