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DEC will die SG Schliersee überholen

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So wollen sie ihre Gegner wieder in den Griff bekommen: die Inzeller Sebastian Schwabl (links) und Torwart Peter Zeller. (Foto: Wukits)

Für den DEC Inzell steht an diesem Wochenende der letzte Spieltag in der Vorrunde der Eishockey-Landesliga an. Zunächst geht es am Samstag (18 Uhr) in der heimischen Max-Aicher-Arena gegen die SG Schliersee/Miesbach. Am Sonntag (17.15 Uhr) geht es nach Vilshofen.


Für das Trainer-Team Thomas Schwabl und Armin Schuhbeck stand in dieser Woche die Aufarbeitung der beiden zweistelligen Niederlagen gegen Dingolfing und Reichersbeuern im Mittelpunkt. »Unser Problem ist das Umschalten bei einem Scheibenverlust. Das dauert dann alles zu lange«, so die Erkenntnis aus dem »schwarzen Wochenende«.

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Am Samstag kommt mit der SG Schliersee/Miesbach ein schlagbarer Gegner für die Inzeller. Bei einem Sieg könnten die DEC-Puckjäger sogar an der SG vorbeiziehen und den siebten Tabellenplatz einnehmen. Schliersee kassierte zuletzt gegen Dingolfing ein 1:10-Debakel.

»Wir wollen das Spiel gewinnen und das mit einem konsequenten Vorgehen«, so die Vorgabe des Trainers. Allerdings muss er auf Thomas Plenk nach einer Operation am Schleimbeutel verzichten. Für Plenk ist damit die Vorrunde beendet. Ein Fragezeichen steht hinter Jakob Stöberl, er hat Knieprobleme. Mike Johnstone ist derzeit bei der Eishockey-U-20-WM in Wien als Schiedsrichter im Einsatz. Seine Einsätze im Inzeller Team sind daher fraglich, je nachdem, wann er Spiele in Wien pfeifen muss.

Am Sonntag wird es für das Schwabl-Team dann ganz schwer. Es geht zum Tabellenzweiten nach Vilshofen. Da werden Erinnerungen ans Hinspiel wach: Bis fünf Sekunden vor dem Spielende hatte der DEC mit 6:5 geführt und musste nach dem Ausgleich noch ins Penaltyschießen, das an die Gäste ging. »Das wird diesmal weitaus schwerer, in Vilshofen haben wir nur zwei Reihen. Da ist es wichtig, dass wir denen nicht ins offene Messer laufen«, so Schwabl.

Auf alle Fälle ist der Trainer jetzt froh darüber, dass sein Team bis zur Abstiegsrunde 14 Tage Pause hat. »Wir sind am Limit und die Akkus sind leer«, gibt Schwabl zu. Auf die Tabellensituation schaut er aber nicht. Schließlich werden die Abstiegsrunden nach einem komplizierten System über die jeweiligen Tabellenstände eingeteilt. »Wie es kommt, so kommt es«, sagt der Trainer und gibt zu, dass er schon gerne das Derby mit den Trostberg Chiefs auch in der Abstiegsrunde hätte. SHu

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