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DEC vor schwerer Aufgabe

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Eine schier unlösbare Aufgabe hat der DEC Inzell am Sonntag in der Eishockey Landesliga zu bewältigen. Für das Team von Trainer Pino Dufter geht es zum Spitzenreiter nach Pfronten. Spielbeginn ist um 18 Uhr.


Der Tabellenführer schwächelte zuletzt und leistete sich gegen den EV Burgau eine überraschende 3:7-Heimniederlage. Das Hinspiel verloren die Kufenflitzer aus Inzell nur knapp mit 4:6.

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Allerdings muss der DEC Inzell aktuell die 3:5-Heimniederlage gegen den EV Fürstenfeldbruck verdauen. »Die Lehre aus diesem Spiel ist vor allem die mangelnde Chancenverwertung, da sind wir bitter bestraft worden«, bilanzierte Pino Dufter. Er kritisierte, dass sein Team nur 45 Minuten die taktischen Vorgaben eingehalten habe.

Für die Begegnung beim EV Pfronten plagen den Trainer zusätzlich personelle Sorgen. Neben den beiden Langzeitverletzten Michael Eberlein und Michael Sporysch gesellt sich jetzt auch noch Sebastian Schwabl hinzu. Er verletzte sich gegen Fürstenfeldbruck schwer. Andreas Graf kämpft zudem mit Leistenprobleme, Florian Schwabl ist nach seiner dritten Spieldauerdisziplinarstrafe gesperrt und Florian Guggenbichler muss Dienst bei der Bundeswehr tun.

Außerdem hat Oleg Matveenko den DEC Inzell wieder in Richtung Trostberg Chiefs verlassen, was die Inzeller allerdings nach dessen Leistungen in dieser Saison nur wenig bedauern. »Realistisch gesehen fahren wir als krasser Außenseiter nach Pfronten, weil wir nur eine Mini-Truppe haben. Alles andere als eine deutliche Niederlage wäre eine Überraschung«, dämpft Dufter alle Erwartungen beim Landesliga-Schlusslicht. SHu.