weather-image
20°

DEC steht mit leeren Händen da

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Mike Johnstone traf zwar doppelt für den DEC Inzell, das war gegen den EV Fürstenfeldbruck aber zu wenig. Am Ende unterlag Inzell mit 2:6. (Foto: Wukits)

Es hätte ein »Sechs-Punkte-Wochenende« für den DEC Inzell in der Eishockey-Landesliga werden sollen – am Ende steht die Truppe von Trainer Thomas Schwabl mit leeren Händen da: 2:6 ging die Partie beim EV Fürstenfeldbruck verloren, zuvor hatte es in Bad Tölz eine 5:9-Niederlage gegeben.


»Was soll ich sagen? Ich bin jetzt etwas sprachlos«, meinte Thomas Schwabl nach den 60 Minuten in Fürstenfeldbruck. »Über 50 Minuten spielen wir gut, kassieren zweimal einen Doppelschlag und verlieren halt.« So machten die Inzeller im »Brucker« Freiluftstadion im ersten Drittel das Spiel und hatten Chancen über Chancen, um drei Minuten vor der Pause doch mit 0:1 in Rückstand zu geraten.

Anzeige

Verdienter Ausgleich durch Mike Johnstone

Wenige Sekunden vor der Pause schaffte das Inzeller Rumpfteam den verdienten Ausgleich durch Mike Johnstone. Der DEC musste ohne die Verletzten Jakob Stöberl und Christian Rieder nach ihren Blessuren in Bad Tölz antreten, dafür schnürte Christian Surauer die Schlittschuhe zum Comeback.

Im zweiten Drittel gingen die Hausherren erneut in Führung und landeten als »Zugabe« zwei schmerzhafte Doppelschläge. So klingelte es in der 30. und in der 33. Minute gleich zweimal kurz hintereinander und das Spiel war entschieden. Johnstone verkürzte noch vor der Pause mit seinem zweiten Treffer auf 2:6.

Im Schlussdrittel wäre das Spiel beinahe abgebrochen worden, dichter Nebel zog über die Spielfläche, die Spieler sahen den Puck nicht mehr. Nach der Aufforderung durch die Schiedsrichter an beide Mannschaften, doch fleißig im Kreis zu fahren, löste sich letztendlich der Nebel etwas auf und das Spiel wurde zu Ende gebracht – Tore fielen in diesem Abschnitt keine mehr.

Über 60 Schüsse aufs gegnerische Tor

»Wir haben insgesamt über 60-mal aufs Tor geschossen und fast alles richtig gemacht. Nur der Puck ist halt nicht reingegangen«, haderte Schwabl.

Der Inzeller Trainer konterte zudem aufkeimende Kritik, warum er die jungen DEC-Spieler auf der Bank sitzen ließ: »Wir haben zunächst gemerkt, da geht was. Am Schluss wollte ich sie auch nicht verheizen und außerdem vermeiden, dass wir die Hucke vollbekommen«, begründete Thomas Schwabl seine personelle Entscheidung. Diese hatte er mit seinem Co-Trainer Armin Schuhbeck abgesprochen.

EV Fürstenfeldbruck - DEC Inzell 6:2 (1:1, 5:1, 0:0): Tore: (17.) 1:0 Patrick Ullmann, (19.) 1:1 Mike Johnstone, (22.) 2:1 Patrick Mac Gehee, (30.) 3:1 Andreas Killian, (30.) 4:1 Philipp Weishaupt, (33.) 5:1 Patrick Ullmann, (30.) 6:1 Erik Mönch, (37.) 6:2 Mike Johnstone. – Strafen: EVF 14 Minuten, DEC 10. – Zuschauer: 150. SHu

Mehr aus Traunstein
Mehr aus Traunstein