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DEC rang Tabellendritten nieder

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Der DEC Inzell hat in der Eishockey-Landesliga für einen weiteren Paukenschlag gesorgt. Gegen den Tabellendritten aus Bad Wörishofen gelang dem Schlusslicht ein überraschender 5:4-Erfolg.


Entscheidend für den Sieg der Gastgeber war die Moral. So schaffte Florian Schwabl 15 Sekunden vor der Schlusssirene den Siegestreffer. In der 56. Minute hatte Christian Surauer den Ausgleich fixiert. »Von den Torchancen her, war das ein verdienter Sieg«, bilanzierte DEC-Trainer Pino Dufter.

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40 Minuten war es praktisch ein Spiel auf ein Tor. Allerdings verstanden es die Gäste, ihre wenigen Chancen immer wieder in Treffer umzumünzen. Nach fünf Minuten »klingelte« es erstmals im Tor von DEC-Schlussmann Peter Zeller. Drei Minuten später stellte Matthias Schwabl auf 1:1.

In der Folge vergaben die DEC-Angreifer ihre Einschussmöglichkeiten geradezu fahrlässig, allen voran Michael Eberlein. Drei Minuten vor der ersten Pause erwischte Bad Wörishofen den DEC eiskalt und markierte die 2:1-Führung.

Im zweiten Drittel war die Partie ziemlich zerfahren, Tore waren Fehlanzeige. Diese bekamen die rund 200 Fans dann aber im letzten Spielabschnitt zu sehen. Sebastian Schwabl gelang in der 42. Minute der Ausgleich. Spannend gestaltete sich die Schlussphase der Begegnung. In der 46. Minute ging der Tabellendritte erneut in Front, zehn Sekunden später markierte Thomas Plenk das 3:3.

Sechs Minuten vor der Schlusssirene lag Bad Wörishofen abermals vorn. Pino Dufter nahm eine Auszeit, um sein Team neu einzustellen. »Ich habe meinen Jungs gesagt, dass der Torhüter der Gäste der Schwachpunkt ist. Wir wollten die Scheibe schnell von hinten heraus spielen und dann konzentriert den Abschluss erreichen«, sagte Dufter zu seiner Taktik in den Schlussminuten.

Die Worte des Trainers brachten den gewünschten Erfolg und der DEC drehte das Spiel. »Bad Wörishofen hat technisch sehr gut gespielt. Wir haben aber Moral bewiesen und sie letztendlich niedergerungen«, freute sich Dufter danach.

DEC Inzell - EV Bad Wörishofen 5:4 (1:2/0:0/4:2): Tore: 0:1 (5.) Münch, 1:1 (8.) M. Schwabl, 1:2 (17.) Schmid, 2:2 (42.) S. Schwabl, 2:3 (46.) Sirch, 3:3 (46.) T. Plenk, 3:4 (54.) Schmid, 4:4 (56.) Surauer, 5:4 (60.) F. Schwabl; Strafzeiten: DEC: 8, EV 16; Zuschauer: 200. SHu.