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DEC mit fulminantem Endspurt

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Dank eines fulminanten Endspurts hat Eishockey-Landesligist DEC Inzell ein bereits verloren geglaubtes Spiel gegen den EC Bad Tölz 1b noch aus dem Feuer gerissen. 1:2 lagen die Hausherren bis zur 52. Minute zurück, am Ende hatten die Inzeller mit 5:3 das bessere Ende für sich.


Rund 130 Zuschauer sahen dabei eine bemerkenswerte Moral des DEC in einem überwiegend schwachen Spiel. Nach zwei deutlichen Auswärtsniederlagen zuletzt merkte man der Truppe von Trainer Pino Dufter die Verunsicherung an. Im ersten Drittel sahen die Fans eine zähe Partie und die knappe Führung der Gastgeber durch Thomas Schwabl.

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Das zweite Drittel entwickelte sich – wie so oft in dieser Spielzeit – zu einem wahren »Katastrophendrittel« für den DEC. Bedingt durch Strafzeiten und das eigene Unvermögen im Überzahlspiel gingen die Kufenflitzer aus Bad Tölz mit einer Führung ins Schlussdrittel.

In diesem schafften die Inzeller dann aber noch die Wende. Andi Wieser und Michael Eberlein sowie zweimal Sebastian Schwabl stellten innerhalb von sieben Minuten den Spielverlauf auf den Kopf.

»Die Moral hat gestimmt, die Jungs sind nach dem Rückstand zurück ins Spiel gekommen«, freute sich DEC-Trainer Pino Dufter und lobte insbesondere seine jungen Spieler: »Die haben ihre Sache gut gemacht.« Abteilungsleiter Olaf Becker bilanzierte: »Wir haben nicht gut gespielt und trotzdem gewonnen. Oft ist es in dieser Saison anders gelaufen.« Das Saisonfinale findet am Sonntag in der Max-Aicher-Arena gegen das Team der SG Oberstdorf statt.

DEC Inzell - EC Bad Tölz 1b 5:3 (1:0/0:2/4:1): Tore: 1:0 (18.) T. Schwabl, 1:1 (35.) Krumbiegel, 1:2 (37.) Marek, 2:2 (52.) Wieser, 3:2 (53.) Eberlein, 4:2 (56.) S. Schwabl, 4:3 (58.) Krumbiegel, 5:3 (60.) S. Schwabl (Empty Net Goal); Strafzeiten: DEC 16, Bad Tölz 18 plus 10; Zuschauer: 130. SHu.