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DEC Inzell spielt doch wieder in der Landesliga

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Nach langen Diskussionen und Überlegungen ist es nun amtlich, der DEC Inzell wird auch in der kommenden Saison in der Eishockey-Landesliga spielen. Sportlich waren die Inzeller nach der vergangenen Saison als Vorletzter abgestiegen, der BEV drängte aber darauf, dass Inzell wieder in der Landesliga spielen soll.


»Eigentlich haben wir uns klar auf die Bezirksliga geeinigt, falls wir keine Neuzugänge bekommen sollten«, sagt Abteilungsleiter Olaf Becker nach der Entscheidung für die Landesliga. Schließlich konnte er einige dicke Fische an Land ziehen, die für den Kader eine echte Verstärkung sind. Vor allem den Kanadier Mike Johnstone. Dieser spielte in der vergangenen Saison in der III. Österreichischen Liga. Dort schoss er in 24 Spielen 24 Tore und machte 33 Assist. »Das ist eine richtige Granate«, zeigt sich Becker begeistert. Auch weil der Neuzugang keine finanzielle Belastung für den Verein darstellt. Sein Geld verdient der 24-Jährige nämlich als Profi-Schiedsrichter in der Champions League und in der Österreichischen Profiliga.

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Daneben konnten die Inzeller mit Christian Huber (19) aus der kanadischen Juniorenliga (vorher Waldkraiburg und Dorfen) und Simon Pfenninger (18) aus Dorfen zwei weitere starke Spieler an Land ziehen. »Wir sind noch an mindestens zwei guten Spielern dran«, sagte Becker zu den weiteren Planungen. Dazu kommen der Langzeitverletzte Michael Eberlein sowie der zuletzt beruflich verhinderte Christian Rieder zurück in den Kader.

Den DEC verlassen haben Renaldo Caumont und Florian Guggenbichler. Zudem haben Matthias Schwabl und Andi Wieser ihre Karriere beendet. »Mein Ziel ist diesmal ein einstelliger Tabellenplatz«, gibt sich DEC-Trainer Thomas Rumpeltes zuversichtlich. Trotz aller Neuzugänge will er aber weiter an seinem Konzept festhalten, weiter die jungen Spieler einzusetzen. »Die haben sich schon in der vergangenen Saison gut entwickelt. Leider waren wir oft nicht konkurrenzfähig, weil wir viele Verletzte hatten«, sagt Rumpeltes.

Sorgen bereitet den Inzellern, wie auch den Trostberg Chiefs, die Gruppeneinteilung. Mit Schweinfurt, Haßfurt, Bad Kissingen oder auch Amberg haben die DEC-Puckjäger »Weltreisen« vor sich. Deswegen will Becker, dass der BEV den Samstag als Spieltag einführt. Spiele gegen Teams aus der näheren Umgebung sollen wie gewohnt am Freitag und Samstag stattfinden. »Wir wollen vor allem bei unseren Heimspielen die Fans begeistern und gute Spiele abliefern«, verspricht Rumpeltes den Fans. SHu.