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DEC Inzell mit zwei Heimspielen

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Gleich zwei Heimspiele hat der DEC Inzell an diesem Wochenende in der Eishockey-Landesliga. Am heutigen Freitag (20 Uhr) gastieren zum Lokalderby die »Aibdogs« aus Bad Aibling und am Sonntag (18 Uhr) die Spieler des ESC Kempten in der Max-Aicher-Arena.


Beiden Partien sieht DEC-Trainer Pino Dufter optimistisch entgegen, schließlich gelang am vergangenen Sonntag der erste Saisonsieg und das ausgerechnet beim Tabellenzweiten in Bad Wörishofen. »Wir hatten eine entspannte und gut gelaunte Heimfahrt mit den Fans zusammen im Bus«, berichtete Dufter. Trotzdem tritt der Trainer ein wenig auf die Euphoriebremse. »Uns muss klar sein, dass uns nichts geschenkt wird und wir jedes Mal mit gleichem Einsatz und taktischer Disziplin rangehen müssen.« Immerhin besteht nun für die Inzeller die Möglichkeit, in der Tabelle etwas Boden gutzumachen. Beide Gegner am Wochenende sind durchaus schlagbar. Obwohl Bad Aibling zuletzt einen Kantersieg gegen Trostberg feierte, liegt das Team mit seinem Trainer Ludovik Kopecky nur auf dem neunten Platz. »Sie haben die Saison stark begonnen und dann etwas nachgelassen. Mit Spielern aus Rosenheim haben sie sich gut verstärkt. Das wird eine schwierige Partie«, meint Dufter.

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Gleiches gilt für die Partie am Sonntag gegen Kempten. Die Mannschaft von Trainer Robert Köcheler ist derzeit mit einer ausgeglichenen Bilanz Sechster. Aufpassen muss der DEC hier auf den gefährlichsten Angreifer der Gäste, Andreas Ziegler, der bereits 15 Scorerpunkte auf seinem Konto hat. »Kempten ist schwer einzuschätzen, vor allem haben die auch auswärts überzeugen können«, befindet Dufter. Verzichten muss der DEC diesmal auf Michael Sporysch, der gegen Bad Wörishofen seine dritte Disziplinarstrafe kassierte. Auch Florian Guggenbichler wird heute beruflich bedingt fehlen. Im Tor wird in beiden Spielen Peter Zeller stehen, dieser hatte zuletzt in Bad Wörishofen nach Ansicht Dufters eine außergewöhnlich starke Leistung gezeigt. »Taktisch werden wir wie zuletzt spielen. Angriff mit viel Laufarbeit und Forechecking mit zwei Mann«, gibt der Trainer als Marschroute aus. SHu.