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DEC Inzell hielt wieder gut mit

Der DEC Inzell hat auch sein zweites Heimspiel in der Eishockey-Landesliga nicht gewinnen können. Allerdings trotzten die Inzeller dem Ligafavoriten EV Pfronten lange Zeit bei der 4:6-Niederlage und hielten das Spiel zumindest zwei Drittel lang offen.

Er sorgte zwischenzeitlich für den 1:1-Ausgleich: Der zweimalige DEC-Torschütze Florian Schwabl. (Foto: S. Huber)

Nach dem 1:2-Rückstand liefen die Hausherren aber im Schlussdrittel in drei klassische Konter der Gäste. Diese erzielten binnen vier Minuten drei blitzsaubere Tore. »Da haben wir viel zu offensiv gespielt. Es ist mir ein Rätsel, warum unsere Verteidiger da vorne auch mitmischen mussten. So war das nicht ausgemacht«, ärgerte sich DEC-Trainer Pino Dufter.

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Dabei begann der DEC im ersten Drittel aus einer verstärkten Abwehr und wollte so die Fehler aus dem ersten Spiel gegen Schongau vermeiden. »Wir haben ein wenig umgestellt. Wir wollten den starken Amerikaner (Jason Schneider) in Manndeckung nehmen. Das hat auch lange wunderbar funktioniert«, so Dufter. Nach zwölf Minuten gingen die Gäste in Führung, was die Inzeller jedoch nicht besonders beeindruckte. Sie kamen schon in der 16. Minute durch Florian Schwabl zum Ausgleich. In der Folge beeindruckte Pfronten weiter durch ein technisch sauberes Spiel. Die wenigen Chancen machte aber Luggi Märkl im DEC-Gehäuse unschädlich.

In der 37. Minute war es Schneider, der Pfronten mit 2:1 in Führung brachte. Im letzten Drittel brachen dann alle Dämme und die Gäste kamen zu den drei besagten Toren. Doch dann brachten Andreas Schwabl im Überzahlspiel 5 gegen 3 und Andreas Graf den DEC wieder auf 3:5 heran. »Da haben wir gute Szenen in Überzahl gehabt. Leider haben wir meistens dann auch eine Strafe kassiert«, sagte Pino Dufter und kritisierte besonders den zweiten Schiedsrichter.

Die endgültige Entscheidung zugunsten des EV Pfronten fiel schließlich vier Minuten vor Schluss durch einen weiteren Konter zum 3:6. Der Höhepunkt der Partie war letztendlich Florian Schwabl vorbehalten. Dieser konnte sich in Unterzahl die Scheibe erkämpfen und schaffte mit einer Energieleistung durch die Gästeabwehr das 4:6. In den letzten Minuten holten die Inzeller auch noch den Torwart vom Eis, Zählbares sprang nicht mehr heraus. »Wir haben jetzt gegen zwei Spitzenteams jeweils sehr gut gespielt. Uns fehlt halt einfach noch ein wenig die Cleverness«, lautete Dufters Fazit. Am Sonntag (18 Uhr) kommt dann der nächste Favorit in die Max-Aicher-Arena, nämlich der EV Landsberg.

Statistik: DEC Inzell - EV Pfronten 4:6 (1:1/0:1/3:4): Tore: (12.) 0:1 Michael Friedl, (16.) 1:1 Florian Schwabl, (37.) 1:2 Jason Schneider, (45.) 1:3 Timo Stammler, (48.) 1:4 Jason Schneider, (49.) 1:5 Benjamin Gottwalz, (53.) 2:5 Andreas Graf, (54.) 3:5 Sebastian Schwabl, (56.) 3:6 Armin Schneider, (57.) 4:6 Florian Schwabl. – Strafen: DEC (20+10) - EVP (16). – Zuschauer: 250. SHu