DEC Inzell freut sich auf seinen Saisoneinstand in der Eishockey-Bezirksliga: Derby gegen den EV Berchtesgaden

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Spannung von Beginn an: Der DEC Inzell (rote Trikots) empfängt zu seinem ersten Saisonspiel in der Eishockey-Bezirksliga den EV Berchtesgaden. (Foto: Wukits) Foto: Ernst Wukits

Zum Auftakt der Eishockey-Bezirksliga hat der DEC Inzell am morgigen Sonntag (17 Uhr) den EV Berchtesgaden in der Max-Aicher-Arena zu Gast. Auch im vergangenen Jahr sah der Spielplan das Derby am Anfang der Saison vor, doch wegen Corona wurde damals die gesamte Saison abgesagt.


Diesmal steht dem Spiel wohl nichts im Wege. Zuschauer sind bei diesem Derby zugelassen, zum ersten Mal auch im sogenannten »Infield«, aber nur direkt an der Eishockeyfläche. Es gilt die 3G-Regel mit FFP2-Maske.

Sportlich steht den Besuchern eine hochinteressante Begegnung bevor. Zuletzt verlor Inzell das Testspiel in Berchtesgaden mit 4:5 und auch die Vorbereitungsspiele gegen die Gmunden Sharks (3:5) und Trostberg Chiefs (2:9) gingen verloren. DEC-Trainer Jiri Lupomesky wird trotzdem ein zahlenmäßig schlagkräftiges Team aufs Eis schicken.

Lehrreiche Fehlerim Testspiel

»Wir können drei starke Reihen aufbieten. Jede davon wird überraschende Elemente ins Spiel bringen, aus den Fehlern der Testspiele haben wir gelernt«, verrät der Coach. Er weiß: »Berchtesgaden ist ein starker Gegner und hat gute Spieler, die sehr kompakt spielen. Das wird keine leichte Aufgabe.«

Andreas Stöckl, der Trainer des EV Berchtesgaden, gibt das Kompliment zurück. Der Gästetrainer will trotz des Sieges im Testspiel gegen Inzell keine Favoritenrolle für sein Team erkennen. »Die Inzeller haben eine erfahrene, über die Jahre gewachsene Mannschaft und sind vor allem auf eigenem Eis nur schwer zu schlagen.«

Bereits gestern musste der EV Berchtesgaden gegen Ottobrunn (bei Redaktionsschluss noch nicht beendet) aufs Eis. »Vom Kader schaut es gut aus, wir sind beinahe komplett und werden morgen auch mit drei Reihen spielen.«

Gäste wollen den Gegner»ein wenig ärgern«

Bei Stöckl und seinem Team ist die Vorfreude auf die Saison nach der Zwangspause groß. »Wir freuen uns auf das Derby und haben vor, unseren Gegner in der Max-Aicher-Arena ein wenig zu ärgern.« Übrigens: Für Inzells Torhüter Sebi Fröhlich ist die Saison bereits gelaufen, er muss sich demnächst einer Hüftoperation unterziehen. SHu

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