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Das Ziel ist die DM-Teilnahme

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Gut in Fahrt: Der Inzeller Peter Mayerbüchler verbuchte im Grenzland-Cup den zweiten Gesamtrang. (Foto: Andreas Hofaichner)

Auf eine erfolgreiche Saison im Supermoto kann der Inzeller Motorradrennfahrer Peter Mayerbüchler zurückblicken. Im Grenzland-Cup erreichte er in der Klasse Prestige – der schnellsten Klasse im Cup – den zweiten Gesamtplatz, in der Internationalen Österreichischen Meisterschaft wurde er Vierter der Klasse S Junioren U 21.


Der 18-Jährige bestritt im Grenzland-Cup fünf Rennen in dieser Disziplin, bei der ein Teil der Strecke asphaltiert ist, ein weiterer Teil der Strecke aber einen Crossteil beinhaltet. Zum Auftakt in Burgkirchen gab es »nur« den sechsten Platz, »weil ich einen Highsider hatte«, erinnert er sich. In Fridolfing wurde er Vierter, es folgten fünfte Plätze in Pocking, Cheb (Tschechien) und Schrems (Niederösterreich). Da einige Gaststarter bei den Wettkämpfen vertreten waren, bedeutete dies für den Inzeller, der derzeit die 12. Klasse FOS & BOS Traunstein mit Schwerpunkt Technik besucht, den zweiten Gesamtplatz.

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In der Internationalen Österreichischen Meisterschaft war er in der Klasse S Junioren U 21 der einzige Deutsche im Feld. Auf der »asphaltlastigen« Strecke in Greinbach kam er auf den fünften Platz. »Mir war das etwas zu wenig Offroad-Anteil«, so Mayerbüchler.

Sehr zufrieden war er mit Rang 3 in Fuglau. Auch in Himberg sah es zunächst so aus, als könnte er einen Podestplatz erkämpfen. Doch auf Rang 2 fahrend, verlor er einen Fußraster und somit wichtige Punkte. Keine wirkliche Chance auf einen Podestplatz hatte er in Bad Fischau, wo er ebenfalls Vierter wurde. Diese Strecke ist die Haupttrainingsstrecke der Österreicher, die somit Vorteile bei der Einstellung der Motorräder hatten und zudem die Ideallinie perfekt kannten. In Melk stürzte Mayerbüchler im letzten Lauf. So büßte er die Chancen auf ein besseres Ergebnis als Platz 4 in der Tageswertung und damit auch die Chance auf Rang 3 in der Meisterschaft ein.

»In der nächsten Saison möchte ich bei der Deutschen Meisterschaft mitfahren«, kündigt Mayerbüchler an. Daher hofft der Inzeller, dass zu seinen Sponsoren aus dieser Saison, »bei denen ich mich ganz herzlich bedanken möchte«, möglicherweise noch weitere hinzukommen. Denn er weiß: Für die DM ist noch besseres Material nötig, »da muss ich mein Motorrad noch etwas aufwerten«.

Auch in seiner Ausbildung will der junge Inzeller weiterkommen, denn er hat inzwischen Bewerbungen für ein duales Studium als Mechatroniker geschrieben. who