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»Das wird eine heiße Partie«

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Trainer Gerry Straßhofer könnte mit dem TSV Traunwalchen der sofortige Wiederaufstieg in die Kreisklasse gelingen. Dazu muss heute aber zunächst der TSV Freilassing bezwungen werden, der seinerseits nach dem letztjährigen Scheitern in der Relegation auf einen Erfolg hofft. (Foto: Gampert)

In der ersten Runde der Relegation um den Aufstieg in die Fußball-Kreisklasse stehen sich am heutigen Freitag um 18.30 Uhr in Otting die beiden Vizemeister der A-Klassen Gruppe VI und VII gegenüber. Dabei muss der TSV Traunwalchen gegen den TSV Freilassing antreten. Für die Truppe von Trainer Gerry Straßhofer ist es die Möglichkeit, den sofortigen Wiederaufstieg zu schaffen; die Grenzstädter dagegen wollen nicht wieder in der Relegation scheitern. Der Sieger der Partie ist am Mittwoch um 18.30 Uhr Gegner des Drittletzten der Kreisklasse Gruppe IV, TSV Petting. Der Spielort ist noch offen.


»Das wird eine heiße Partie« ist sich Gerry Straßhofer sicher. Seine Elf schaffte zuletzt das Kunststück, das zweite Mal gegen A-Klassen-Meister SV Ruhpolding zu gewinnen. »Das schafft natürlich Selbstvertrauen für die bevorstehenden Aufgaben«, betont der Trainer. In der Vorsaison war der TSV Traunwalchen mit 29 Punkten aus der Kreisklasse abgestiegen. »Das war total verrückt. Heuer hätten 20 Punkte zum Ligaverbleib gereicht«, rechnet Straßhofer vor.

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Nun strebt seine Truppe die Rückkehr in die nächsthöhere Spielklasse an. »Wenn wir annähernd die Leistung abrufen können wie gegen den SV Ruhpolding, dann haben wir eine gute Möglichkeit, als Sieger vom Platz zu gehen«, ist sich der Traunwalchner Übungsleiter sicher.

Straßhofer hat bis auf den Langzeitverletzten Andreas Kötzinger für das erste Entscheidungsspiel alle Mann an Bord. In seiner starken Offensive, die 59 Treffer in der abgelaufenen Spielzeit erzielte, hatte Michael Neuhauser mit 20 Treffern ein Drittel davon erzielt. Auf ihn setzt der Trainer natürlich – und auf seine Abwehr, die mit 21 Gegentoren Ligabestwert hatte. Aber der 31-jährige Übungsleiter weiß auch, dass der Gegner ein anderes Kaliber ist als ein Großteil der A-VI-Team.

Der TSV Freilassing war schon im Vorjahr in der Relegation im Einsatz und verlor seinerzeit mit 0:1 gegen den TSV Grabenstätt, der pikanterweise von Straßhofers Bruder Siegi trainiert wird. Die Elf von Antonio Perez ist seit elf Spielen ungeschlagen. Das Prunkstück der Grenzstädter ist die Defensive, die nur 14 Gegentore kassierte.

In der Endabrechnung reichte es dennoch nur zum zweiten Tabellenplatz hinter Stadtrivalen ESV Freilassing II. Mit einem torlosen Remis gegen den Tabellendritten DJK Weildorf – »einem vorgezogenen Relegationsspiel«, wie Pressesprecher Tom Grundner meinte – sicherte sich der TSV Freilassing den zweiten Rang.

Bis auf Selo Doganay kann Trainer Perez auf alle Spieler zurückgreifen. Perez hat den Posten des Übungsleiters beim TSV Freilassing übrigens in der Winterpause von Hakan Elmaci übernommen. In der Frühjahrsrunde blieb sein Team unter seiner Leitung unbesiegt – und das soll auch noch zwei Spiele so bleiben. Dann wäre der TSV Kreisklassist. td