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»Das war insgesamt in Ordnung«

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So packende Duelle wie hier mit Stefan Svensson (links) will sich Günther Bauer (rechts) auch beim GP in Assen wieder mit seinen Konkurrenten liefern. (Foto: Weitz)

Letztes »WM-Auswärtsspiel« vor dem Heimauftritt in Inzell (21. bis 23. März): Das heimische Eisspeedway-Trio Günther Bauer (Schleching), Stefan Pletschacher (Ruhpolding) und Max Niedermaier gastiert an diesem Wochenende zum Grand Prix V (Samstag) und VI (Sonntag) im niederländischen Assen.


Auftakt am Freitag

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Bereits am Freitag wird in Assen der Roelof-Thijs-Pokal ausgetragen. Die drei deutschen Fahrer Thomas Wiest, Johann Weber und Markus Jell gehen dabei aber nicht unbedingt als Favoriten auf die Bahn.

Die zwei Erstplatzierten des Pokals dürfen dann am Samstag und Sonntag beim Grand Prix als Reservefahrer fungieren. Dank der Veranstalter-Wildcard im Hauptfeld des GP dabei ist der Niederländer Sven Holstein. Dessen Landsmann Rene Stellingwerf ist ja im GP fest etabliert und hat heuer mit guten Leistungen aufhorchen lassen. In der WM-Gesamtwertung liegt er als Elfter – und damit als viertbester nicht-russischer Fahrer – knapp vor Bauer und Pletschacher.

Lob für die Teamkollegen

Dieses Duo hatte sich bei GP in Blagowestschensk gegenüber dem WM-Auftakt in Krasnogorsk (jeweils Russland) klar verbessert gezeigt, ebenso wie bei der Team-WM.

»Ja, das war insgesamt in Ordnung«, freut sich Routinier Bauer (42 Jahre). Er hatte ja unter anderem mit Problemen zu kämpfen, weil sein Materialbus kaputtgegangen war. »Es war toll vom 'Pletschi', dass er meine Sachen mitgenommen hat. Und der Max hat dann noch weiteres Material mitgebracht«, lobt er die Unterstützung durch seine Kollegen.

Bauer freut sich über den klaren Aufwärtstrend, den er zuletzt gezeigt hatte. Dennoch ist er für das Wochenende in Assen etwas skeptisch: »Seit ich dort meinen Unfall hatte, habe ich auf dieser Bahn Probleme« gesteht er ein.

Halbfinale in Inzell?

Doch beim WM-Finale in Inzell (21. bis 23. März) will er voll angreifen. »Da ist zweimal das Halbfinale das Ziel«, erklärt der Schlechinger. Das bedeutet, er müsste an beiden Tagen nach den Vorläufen unter den acht punktbesten Fahrern landen. Da fünf der acht Plätze im Normalfall von den russischen Fahrern erkämpft werden, ist das ein ehrgeiziges Ziel – aber vor heimischem Publikum machbar.

Erst einmal geht es aber nach dem Grand Prix in Assen dann am Wochenende vom 14. bis 16. März nach Berlin. Dort findet am Freitag, 14. März erstmals seit einigen Jahren wieder eine Deutsche Meisterschaft statt, am Wochenende folgt dann die internationale Ice-Challenge.

Dort fährt auch Rekordweltmeister Nikolaj Krasnikow – er hat ja eigentlich seine Karriere schon länger beendet – aktiv mit. Zuletzt weilte Bauer nochmal in Russland bei Krasnikow.

»Ich habe ihm einen Motor mitgebracht« so der Schlechinger, denn Krasnikows Mannschaft hatte in der russischen Mannschaftsliga einen wichtigen Wettkampf. Und so, wie der Weltmeister dem Schlechinger immer wieder mit Rat und Tat zur Seite steht, half ihm diesmal Bauer. In Inzell hofft dieser dann wieder auf Tipps des Weltmeisters ... who