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»Das Spiel ist richtungsweisend«

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Für den DEC Inzell steht in der Eishockey-Landesliga ein weiteres schweres Auswärtsspiel auf dem Programm. Der Tabellenvorletzte gastiert am morgigen Sonntag (18 Uhr) bei der SG Oberstdorf.


Normalerweise müsste der Tabellenzwölfte aus dem Allgäu ein Gegner sein, dem die DEC-Truppe von Trainer Pino Dufter auf Augenhöhe begegnen kann. Allerdings läuft bei den Inzellern derzeit nicht viel nach Plan, zuletzt setzte es in Kempten mit einer Rumpftruppe eine 0:7-Klatsche. »Ich hoffe, einige der erkälteten Spieler sind diesmal wieder dabei«, meint Dufter. Vor allem die Routiniers wie Andi Wieser und Thomas Schwabl wurden in Kempten schmerzlich vermisst.

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Nach Ansicht von Dufter ist die SG Oberstdorf ein sehr spielstarker Gegner, der zwei gute Reihen aufs Eis schicken kann. »Wir werden gegen diese defensiver und gegen die dritte Reihe offensiver spielen«, verrät Dufter seine Taktik. »Sie haben auf alle Fälle eine gute Mannschaft und ordentliche Ergebnisse erreicht«, warnt der Trainer und erwartet, dass die Gastgeber sehr kompakt auftreten und das Spiel mit einem hohen Tempo angehen werden.

In dieser Woche hat Dufter im Training vor allem das Defensivverhalten im eigenen Drittel üben lassen. Sechs der sieben Gegentore in Kempten entstanden durch Nachschüsse. »Da müssen wird unser Verhalten vor dem eigenen Tor verbessern«, fordert der Trainer. Personelle Konsequenzen aus dem 0:7 vom vergangenen Sonntag kann Dufter nicht ziehen. Ihm fehlen die Alternativen. Sollte der Spielverlauf aber ähnlich wie zuletzt in Kempten sein, werde er sicher wieder alle jungen Spieler einsetzen.

»Es ist Kampf und Wille angesagt, wir müssen uns gegen die Niederlage stemmen. Dafür müssen sich aber alle Spieler in der Leistung steigern«, appellierte Dufter an seine Schützlinge. Und DEC-Abteilungsleiter Olaf Becker bringt es vor der Abreise nach Oberstdorf auf den Punkt: »Das Spiel ist richtungsweisend im Abstiegskampf!« SHu.

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