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»Das sind fünf Endspiele für uns«

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So würde er nach dem Spiel gegen den ESC Burgau gerne wieder jubeln, doch sein Einsatz ist fraglich: DEC-Kapitän Sebastian Schwabl. (Foto: Wukits)

Noch zu fünf Partien müssen die Eishockeyspieler des DEC Inzell in der Landesliga-Abstiegsrunde antreten. »Das sind fünf Endspiele für uns«, bringt es DEC-Trainer Thomas Schwabl auf den Punkt. Am morgigen Samstag (19 Uhr) geht es in der heimischen Max-Aicher-Arena gegen den ESV Burgau. »Das ist ein unmittelbarer Konkurrent um den Klassenerhalt, die Mannschaft weiß das und wird dementsprechend auftreten«, ist sich Schwabl sicher.


Personell kann der Trainer fast aus dem Vollem schöpfen. Nur hinter dem Einsatz von Kapitän Sebastian Schwabl steht noch ein dickes Fragezeichen. Ob er spielen kann, wird sich erst kurz vor Spielbeginn herausstellen.

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Beim Derby in Trostberg war bei dem Abwehrspieler wieder eine alte Schulterverletzung aufgebrochen. Die 0:2-Niederlage im Derby ist mittlerweile abgehakt. Nach den katastrophalen Eisverhältnissen im Trostberger Freiluftstadion dürfte in der heimischen Arena der Puck wieder besser laufen. Vor allem Torjäger Martin Zahora schmeckten die Verhältnisse bei Regen und Schnee nicht besonders. »Damit hatten aber beide Teams zu kämpfen«, so Schwabl.

Mit Burgau kommt eine sehr unberechenbare Mannschaft nach Inzell. Mit neun Pluspunkten hat sie einen Zähler mehr als der DEC auf der Habenseite. Zuletzt sorgte der ESV mit Trainer Stanislav Hlozek mit einem Sieg gegen Spitzenreiter Bad Wörishofen für Aufsehen. Danach gab es für die Eisbären aber eine 2:7-Heimpleite gegen den SC Forst.

In diesem Spiel beklagten die Burgauer allerdings eine lange Verletztenliste. So fehlte der angeschlagene Torjäger Vladimir Zvonik, der neben Neuzugang Pavel Mojtek zu den Leistungsträgern der Burgauer zählt. »Das alles ist zwar recht und schön, wir müssen eigentlich nur gewinnen«, bringt es Schwabl auf den Punkt.

Spielerisch ist er mit seinem Team äußerst zufrieden. Doch es gibt ein großes Manko: Es geht um das schon fast fahrlässige Auslassen von Torchancen. »Wenn wir da abgeklärter wären, müssten wir uns um den Klassenerhalt keine Sorgen machen«, weiß Thomas Schwabl. SHu