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»Das kann sich sehen lassen«

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Sie holte sich im Massenstart und in der Gesamtwertung den Sieg: Marlene Fichtner vom SC Traunstein. (Foto: Wukits) Foto: Ernst Wukits

Eine fette Ausbeute gab es für die heimischen Stützpunkt-Biathleten bei der deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaft in der Ruhpoldinger Chiemgau-Arena. Die Schützlinge von Trainer Engelbert Sklorz holten im Sprint und Massenstart insgesamt sieben Meistertitel und dazu jeweils vier dritte und vierte Plätze.


In den Staffelwettbewerben gab es drei erste Ränge und jeweils einen zweiten und dritten Platz. Diese Ergebnisse fließen auch in das Finale des Deutschlandpokals mit ein.

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Drei Klassensiege in der Gesamtwertung

In der Gesamtwertung gab es für die heimischen Biathleten drei Klassensiege, dazu zwei zweite und einen dritten Platz. »Das kann sich sehen lassen«, freute sich Engelbert Sklorz. Vor allem Johanna Puff aus Bayrischzell, die schon seit längerer Zeit in Ruhpolding trainiert, sorgte mit Siegen im Sprint und Massenstart für zwei Erfolge. Für Ausrufezeichen sorgte auch Julia Kink (AK 16) vom WSV Aschau mit dem ersten Platz im Massenstart, zuvor war sie im Sprint auf dem dritten Rang gelandet. Iva Moric (AK 16) vom WSV Bischofswiesen unterstrich ihre gute Form während dieses Winters und gewann den Sprint, danach ließ sie einen dritten Rang im Massenstart folgen.

Erste Plätze im Massenstart eroberten Marlene Fichtner (AK 17) vom SC Traunstein sowie Florian Arsan (AK 18/19) vom SC Vachendorf. Arsan holte im Sprint dazu die Bronzemedaille. Gold sicherte sich in dieser Klasse Johan Werner vom SC Aising-Pang.

Jeweils zweite Plätze gab es im Sprint bei den Juniorinnen durch die Traunsteinerin Lisa Spark und im Massenstart von Florian Stasswender (AK 18/19) vom SC Vachendorf, Marit Reichenberger (AK 18/19) vom WSV Aschau und bei den Juniorinnen von Jessica Lange vom SC Ruhpolding. Letztendlich kommt noch der dritte Platz von Luca Nicolussi in der AK 16 vom WSV Kiefersfelden hinzu. Von den insgesamt vier Staffelwettbewerben gingen drei davon an Trios mit Chiemgauer Beteiligung.

Drei Gesamtsieger im Deutschlandpokal kommen aus der Region. Diese wurden am Abend im Kurhaus ausgezeichnet. Unter den Gästen war auch der Sportliche Leiter im DSV-Biathlon, Bernd Eisenbichler. Als Gesamtsieger der AK 16 grüßt Iva Moric vor Julia Kink, Marlene Fichtner als Siegerin der AK 17 und Florian Arsan als Erster in der AK 18/19. Zweiter bei den Junioren wurde Lucas Lechner und Dritter in der AK 16 Elias Seidl, beide vom SC Ruhpolding. Bei den Frauen und Männern wurden die Bewerbe nur innerhalb des Deutschlandpokals ausgetragen. Im Sprint kam Niklas Homberg vom SK Berchtesgaden vor dem Marzoller Matthias Dorfer auf den zweiten Platz. Den Massenstart holte sich Johannes Donhauser vom SC Ruhpolding vor Dorfer und Homberg. Bei den Frauen waren keine heimischen Biathleten am Start. Den Sprint gewann in ihrem Abschiedsrennen Nadine Horchler vom SC Willingen, den Massenstart beendete sie als Zweite.

Niklas Homberg wird Gesamt-Zweiter

In der Gesamtwertung des Deutschlandpokals wurde Niklas Homberg Zweiter vor Matthias Dorfer und Sophia Schneider vom SV Oberteisendorf kam bei den Frauen auf den zweiten Rang hinter Nadine Horchler.

Engelbert Sklorz lobte, dass seine Sportler zum nationalen Finale wieder großen Einsatz gezeigt hätten. »Am Freitag war es extrem windig, ich hatte Bauch- und Kopfweh, ob das gutgeht. Das waren sehr schwierige Bedingungen. Zum Glück war am Samstag das Wetter sehr gut, der Sonntag war zunächst regnerisch, dann aber auch in Ordnung«, zeigte er sich erleichtert.

Ein besonderes Lob gab es von Sklorz für die Techniker Franz Lankes, Tom Kellerer und Martin Hobmaier: »Die haben wirklich für gutes Material gesorgt.« Ob er zum Saisonende mit seinen Sportlern zum Finale des Alpencups nach Pokljuka fahren wird, steht noch nicht fest. »Wir müssen abwarten, wie sich das mit dem Coronavirus entwickelt«, so Sklorz. SHu

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