»Das ist eine tolle Herausforderung«

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Die Max-Aicher-Arena in Inzell, eine der modernsten Eisschnelllaufhallen weltweit, wird wieder Schauplatz für Weltmeisterschaften sein. Die Allround- und Sprintweltmeisterschaften finden im Zeitraum vom 8. bis 10. März 2024 in Inzell statt. (Foto: Wegscheider)

Große Freude und positive Reaktionen hat die Vergabe der Eisschnelllauf-Allround- und Sprint-Weltmeisterschaft für 2024 (8. bis 10. März) nach Inzell hervorgerufen. Die Entscheidung traf der Weltverband ISU auf seiner virtuellen Sitzung im schweizerischen Lausanne.


»Ich habe auf diese Entscheidung für uns gehofft und freue mich sehr da-rüber«, so der Chef der Max-Aicher-Arena, Hubert Kreutz. »Das ist eine tolle Herausforderung nicht nur für den DEC. Eine Allround- und Sprint-Weltmeisterschaft in dieser Form ist eine schöne Sache und eine interessante Wettkampfform«, ergänzt Kreutz.

Für ihn und sein wettkampferprobtes Team geht es nun in die Planungen. Ein Vorteil sei, so Kreutz, dass Ende des Jahres in Inzell zwei Junioren-Weltcups stattfinden würden. 2023 werde dann die Junioren-Weltmeisterschaft in Inzell stattfinden. »So können wir Schritt für Schritt machen«, freut sich der Stadionchef. Er hofft auch darauf, dass einige DEC-Sportler aus dem jetzigen Nachwuchs bis dahin den Sprung zur WM schaffen.

Stolz ist auch Landrat Siegfried Walch darauf, dass seine Heimatgemeinde den Zuschlag bekommen hat. »Wir freuen uns als Landkreis, dass wir diese tolle Veranstaltung bekommen haben. Der Chiemgau ist bekannt als Sportregion. In Inzell haben wir eine der modernsten Sportanlagen weltweit und werden ein perfekter Gastgeber sein.«

Auch Inzells Bürgermeister Hans Egger zeigte sich sehr zufrieden. »Das ist eine erfreuliche Nachricht für die Gemeinde und man erkennt mit der Vergabe der Weltmeisterschaft, dass wir international ein großes Ansehen genießen.«

Das ist in der Tat so, denn erst vor kurzer Zeit (2019) fanden die Welttitelkämpfe am Fuße des Falkensteins statt. Für die Gemeinde ist es auch aus touristischer Sicht wichtig, Großveranstaltungen vor Ort durchführen zu können.

»Durch die ganze Berichterstattung seitens der Medien in Funk und Fernsehen und der Presse rücken wir international auch wieder für einige Zeit in den Mittelpunkt und das tut uns aus touristischer Sicht gut«, ist Hans Egger überzeugt. »Wir werden wieder eine gut organisierte Veranstaltung auf die Füße stellen und Sportlern, Betreuern und Zuschauern ein guter Gastgeber sein«, verspricht das Gemeindeoberhaupt.

Der Vorstand des DEC Inzell, Pino Dufter, gab zu, von der Vergabe etwas überrascht gewesen zu sein. »Für Inzell ist das eine perfekte Sache und für unseren Verein sehr wichtig. Profitieren werden alle hier im Ort, wir werden ein tolles Konzept erstellen«, so der Vorsitzende.

Sein Sohn Joel Dufter sieht als aktiver Sportler einen Mehrwert für Inzell. »Es ist noch ein wenig Zeit bis dahin. Mich freut es, dass sich in Inzell wieder was tut. Ich bin zuversichtlich, dass es eine sehr schöne WM werden wird.« Katja Franzen will einen Start 2024 bei der Weltmeisterschaft zumindest nicht ganz ausschließen. »So weit bin ich in meinen Planungen noch nicht. Ich denke Step by Step«, so die 31-Jährige.

SHu/hw

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