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»Das haut schon hin«

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Konzentriert: Luca Bauer will vor heimischem Publikum an seinen ersten zwei kompletten Grand-Prix-Tagen im Kampf mit der Weltelite mithalten. (Foto: Wukits)

Im Vorjahr war er noch zu jung, jetzt darf er sich vor heimischem Publikum erstmals mit der Weltelite messen: Luca Bauer (Reit im Winkl). Der 17-Jährige verbuchte zwar im Lauf der WM-Saison im Eisspeedway schon vereinzelte Einsätze als Reservefahrer und überzeugte bei der Deutschen Meisterschaft als DM-Fünfter, doch in der Inzeller Max-Aicher-Arena darf er dank der Veranstalter-Wildcard an beiden Tagen voll im Grand-Prix-Hauptfeld mitmischen.


Dass dies eine schwere Aufgabe wird, weiß der Sohn von Günther Bauer (Schleching) natürlich selbst. Erschwert wird diese noch dadurch, dass er jüngst beim Training für den Roelof-Thijs-Pokal in Assen (Niederlande) – der am Tag vor dem dortigen GP stattfindet – einen heftigen Sturz erlitt. Der 17-Jährige selbst zog sich eine leichte Gehirnerschütterung zu, aber das Motorrad erwischte es noch heftiger.

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»Die Gabel, die Felgen und der Rahmen waren komplett hin, sogar sein Helm ist zerbrochen«, berichtet Günther Bauer. Doch es gibt Hilfe: Rekordweltmeister Nikolaj Krasnikow, der den jungen Reit im Winkler schon häufiger unterstützte, bringt aus Russland eine passende Gabel mit. »Und ich habe für ihn noch einen passenden Rahmen«, so »Papa« Bauer.

Der »passende Rahmen« für den ersten kompletten WM-Auftritt ist für den jungen Piloten auf jeden Fall das Rennen vor eigenem Publikum. »Das ist vom Fahrerfeld her natürlich schon ein anderes Kaliber. Da geht es für ihn vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln und zu lernen. Ich will ihm keinen Druck machen. Wenn er den ein oder anderen Punkt schaffen könnte, wäre das schon super«, hofft Günther Bauer. Er macht seinem Junior auch Mut: »Das haut schon hin.« who