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Das gute Gefühl trog nicht

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Er überzeugte beim Junioren-Weltcup: Joel Dufter. (Foto: Wukits)

Der Inzeller Joel Dufter hat beim Eisschnelllauf-Weltcup der Junioren im polnischen Zakopane sehr gute Leistungen abgeliefert.


Der 17-Jährige kam sogar einmal auf das Podest und zwar im Teamsprint hinter Holland und Österreich auf den dritten Platz.

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Ganz knapp am Podium vorbei sauste er über die 500 Meter in 37,29 Sekunden. Das bedeutete Platz 4. Über 1000 Meter (1:14,26) wurde er Sechster und über 1500 Meter (1:54,40) Siebter.

»Ich bin in Zakopane schon mit einem guten Gefühl angetreten und habe gewusst, dass ich fit bin und nichts zu verlieren hatte«, so Dufter. »Vor allem ist es dort nicht so einfach, weil es sich um eine Freiluftbahn handelt«, meinte der 17-Jährige.

Der Teamsprint – der über drei Runden geht – war dann eine ganz knifflige Angelegenheit. Nach jeder Runde scheidet der führende Läufer aus und gibt seinem Nachfolger quasi noch den Schwung für die nächste Runde mit.

Am zweiten Wettkampftag fanden die Teilnehmer schnelles Eis vor und so kam Dufter über 500 Meter auf den vierten Platz. Drei Hundertstelsekunden fehlten letztendlich auf den 3. Platz. Als er dann über 1500 Meter noch Siebter wurde, war er nach eigenen Angaben sehr zufrieden. »Ich wollte das Rennen gleichmäßig gestalten und das ist mir geglückt«, freute er sich. Im Januar steht für Joel Dufter der nächste Weltcup der Junioren in Innsbruck an.

Einen schönen Erfolg feierte auch Josephine Heimerl vom DEC Inzell im Shorttrack der »Star-Class« in Oberstdorf. Die 13-Jährige erreichte im 1000-Meter-B-Finale den ersten Platz. Dazu gab es im B-Finale über 500 Meter einen zweiten und im 777-Meter-A-Endlauf einen vierten Platz.

»Josephine Heimerl ist im internationalen Shorttrackgeschehen noch ein unbeschriebenes Blatt«, so ihr Trainer Michael Restner. »Sie hat aber einen explosiven Start und aufgrund ihrer Erfahrung auf der 400-Meter-Langbahn konnte sie die Konkurrenz aus dem Ausland überraschen und hinter sich lassen.«

Die 13-Jährige hat nun Chancen, sich möglicherweise für das »Star-Class-Finale« am Saisonende in Sofia zu qualifizieren. Dort wird dann der Europacupsieger ermittelt. SHu.