weather-image
26°

Da war mehr drin

5.0
5.0
Bildtext einblenden
Er konnte mit seinem Team einen Sieg gegen Freiburg einfahren, gegen Karlsruhe setzte es allerdings eine deutliche Niederlage: Teisendorfs Trainer Carsten Zillmer.

Mit einem Sieg und einer Niederlage ist Judo-Regionalligist TSV Teisendorf aus dem Breisgau zurückgekehrt. Kam man bei der ersten Begegnung gegen den BC Karlsruhe beim 1:6 (Unterbewertung 10:47) noch kräftig unter die Räder, so konnte sich das Team um Trainer Carsten Zillmer gegen die FT 1844 Freiburg beim 5:2 (Unterbewertung 47:20) deutlich steigern und sorgte für eine ausgeglichene Wochenendbilanz. »Gegen Karlsruhe waren wir vielleicht auch von der langen Anfahrt etwas ausgelaugt. Schön dass es im zweiten Kampf dann besser gepasst hat« freute sich Zillmer. Mit verantwortlich für den Sieg war unter anderem, dass der Trainer zusammen mit Abteilungschef Konrad Gasser die Mannschaft in einigen Positionen umgestellt hatte.


Gegen Karlsruhe lief es zuvor nicht wirklich gut für Teisendorf. Ohne echten Schwergewichtler nach Freiburg gefahren, war es ohnehin schwer, zu bestehen. Und so gingen sämtliche Kämpfe mit einer Ausnahme verloren. Nur der an dem Tag zweimal siegreiche Christian Pichler (bis 90 kg) holte auch gegen Karlsruhe einen Sieg. Dabei waren die Begegnungen durchaus nicht so klar, wie es das Ergebnis aussagt. »Einige unserer Athleten waren vorne und haben – zum Teil erst kurz vor Schluss – verloren. Den Kampf gegen Karlsruhe hätten wir gewinnen können, eigentlich gewinnen müssen« zeigte sich Abteilungschef Gasser unzufrieden.

Anzeige

Gegen Freiburg, das man im zweiten Kampf des Nachmittags gegen Karlsruhe »studieren« konnte, stellten Zillmer/Gasser erfolgreich um. Maxi Haueis (73 kg) legte mit einem Schulterwurf vor. Robert Buendowski (bis 100 kg) holte bereits nach 20 Sekunden mit einer Aushebetechnik den Siegpunkt. Dem folgte der zweite, hart erkämpfte Sieg des eher untergewichtigen Christian Pichler im Schwergewicht.

Erwartet worden war hingegen die Niederlage von Johannes Grill (81 kg) gegen Freiburgs Weltcup-Teilnehmer Soshin Katsumi. Dann aber waren wieder die Teisendorfer an der Reihe: Der aufgerückte Adrian Kulisch (bis 90 kg) siegte in einem starken Auftritt mit Festhalter und Fritz Gasser bewies erneut seine Klasse. Nach einem ansatzlos gezogenen Schulterwurf siegte er mit Ippon. Etwas die Routine fehlte Simon Grüßer (66 kg), der übereilt zum Sieg kommen wollte und ausgekontert wurde.

»Die Umstellung ging auf. Alles in allem festigt der Sieg unseren Mittelplatz in der Regionalliga, deren Niveau alles andere als niedrig ist« sagte Abteilungsleiter Gasser. Die TSV-Athleten haben jetzt einen Monat Zeit, bevor es am 9. Juli in die dritte Runde der Regionalliga geht. Gegner sind dann Gastgeber Ravensburg und Fellbach.