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Da wäre mehr drin gewesen für den SVK

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SVK-Spieler Bernd Einmannsberger musste sich mit seinem Team beim TSV Kottern mit einem 0:0 begnügen. (Foto: Butzhammer)

Vor 320 Zuschauern nahm der SV Kirchanschöring in der Fußball-Bayernliga-Süd beim TSV Kottern völlig verdient einen Punkt mit. Mit etwas Glück wäre im Allgäu vielleicht sogar mehr drin gewesen als ein 0:0.


Für Kevin Siegfanz, Trainer des TSV Kottern, war es ein gerechtes Unentschieden. »Die Gäste hatten ihre Chancen, wir unsere«, betonte er nach dem Schlusspfiff. Seine Mannschaft hätte in der 93. Minute das Tor machen müssen, fügte er noch hinzu.

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SVK-Trainer Mölzl nur bedingt zufrieden

SVK-Trainer Patrick Mölzl war mit dem Punkt bedingt zufrieden. In der ersten Halbzeit wäre es ein sehr ausgeglichenes Spiel gewesen. Nach der Pause hätte seine Mannschaft sechs, sieben oder acht Situationen gehabt, »die hundertprozentige Torchancen waren«. Gegen Ende des Spiels sei der Punkt dann glücklich gewesen, gab er zu. »Da waren ein oder zwei Situationen, wo es lichterloh gebrannt hat, wo unser Torwart dann sehr gut gehalten hat.« Mölzls Fazit: »Wenn wir in der zweiten Halbzeit das Tor machen, gewinnen wir das Spiel.«

Der Stellenwert dieser Partie im Abstiegskampf war beiden Mannschaften anzumerken. So dauerte es bis zur 10. Minute, bis Roland Fichtl SVK-Torwart Lukas Hoyer prüfte. Im Gegenzug war es Bernd Eimannsberger, der für den SVK die erste Minichance verzeichnete. Hoyer reagierte erneut Klasse, als Gökhan Celik frei vor ihm auftauchte (20.). Die größte Chance für den SVK verzeichnete Tobias Schild (32.).

Schild war es auch, der nach dem Seitenwechsel mit einem Pass in die Tiefe von Manuel Jung bedient wurde, das Leder nach rechts aus der Drehung mitnahm und im ersten Versuch von einem Verteidiger geblockt wurde. Beim Nachschuss fand er dann in TSV-Torwart Patrick Wagner seinen Meister. Der SVK hatte nun das Heft in der Hand, beherrschte Ball und Gegner. Yunus Karayün hatte die nächste kleine Gelegenheit, verzog aber (49.).

Fünf Minuten später flog ein Weitschuss von Jung über das Gehäuse der Heimelf. Als Max Vogl nach einem Eckball von rechts das Leder aus 30 Metern volley nahm und mit rechts ans linke Kreuzeck donnerte, wäre eine SVK-Führung mehr als verdient gewesen. Nur fünf Minuten später zielte Jung selbst erneut knapp neben das Gehäuse, als er einen Abpraller nach einem Karayün-Freistoß links volley nahm, TSV-Tormann Wagener parierte glänzend und lenkte den Ball knapp neben dem Pfosten vorbei.

Heimmannschaft am Ende am Drücker

Die Kemptner, seit der Pause nur nach einem Eckball gefährlich, waren am Ende am Drücker. Erst scheiterte Marc Penz an Hoyer, den Nachschuss jagte Andreas Hindelang in die Wolken. Danach klärte Albert Eder in höchster Not gegen Fichtl. Zumindest hinten war am Ende dem SVK das Glück hold.

TSV Kottern: Wagener, Liebert, Celik, Fichtl, Penz, Volland (65. Hindelang), Saur, Yilmaz, Rauh (65. Feneberg), Miller, Mangler (74. Celik).

SV Kirchanschöring: Hoyer, Janietz, Eder, Jell, Karayün, Vogl, Söll, Eimannsberger, Schild (81. Hofmann), Sturm (59. Gürcan), Manuel Jung.

Schiedsrichter: Andreas Weichert (TSV Waldtrudering).

Zuschauer: 320.

Tore: Fehlanzeige. mw