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Comeback nach Babypause

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Beim Deutschlandpokal am kommenden Wochenende in der Ruhpoldinger Chiemgau- Arena werden sich viele Besucher wohl die Augen reiben. Auf der Startliste wird der Name Kathrin Lang zu lesen sein. Wesentlich besser bekannt ist die 26-Jährige, in Ruhpolding lebende Sportlerin unter ihrem Mädchennamen Hitzer. Im Frühjahr hat sie den ehemaligen Biathleten Toni Lang geheiratet, im Juli kam Tochter Lenia-Maria zur Welt. Nun wagt Kathrin Lang nach über einjähriger Pause ihre Rückkehr in den Biathlonsport.


Vier- bis fünfmal die Woche schwitzte Kathrin Lang für ihr Comeback. »Ich habe ein gutes Gefühl und ich freue mich, wieder dabei zu sein. Meine Laufbahntests waren gut und das motiviert«, berichtet die 26-Jährige. Baby, Training und Familie bringt Kathrin Lang problemlos unter einen Hut. Ihre Freundin passt auf Lenia auf, wenn Ehemann Toni nicht zu Hause ist. Schließlich studiert er derzeit Zahnmedizin und hat Vorlesungen in München. »Meine Trainerin plant meine Einheiten, damit ich viel Freiraum für die Familie habe. Das ist ganz wichtig für mich«, erklärt Kathrin Lang.

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Zudem hält ihr Ehemann Toni, wann immer es möglich ist, den Rücken frei: »Er unterstützt mich in allen Bereichen. Vor allem hat er viel Vertrauen in mich und mein Talent. Er gibt mir Kraft und Selbstvertrauen.«

Kathrin Langs großes Ziel sind die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi. »Darauf arbeite ich hin. Es ist ein großer Traum von mir, dort ganz oben zu stehen«, betont sie. Derzeit gilt die Konzentration aber dem Deutschland-Pokal in der Chiemgau-Arena. »Einen Wettkampf zu Hause machen zu können, ist für mich perfekt. Vor allem weil alle Damen am Start sind, die sich nicht für den Weltcup qualifiziert haben. Das wird sehr spannend.«

Auch die verantwortlichen Trainer Uwe Müßiggang und Ricco Groß freuen sich über die Rückkehr von Kathrin Lang: »Die stehen hinter mir. Darüber bin ich sehr froh.« SHu.