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C-Junioren der SG Chieming/Grabenstätt triumphieren

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Schwungvoll ging es bei der Endrunde der C-Junioren zur Sache. Dabei erreichte der TSV Waging in Seeon den zweiten Rang. Im Vorrundenspiel verlor der TSV Waging (grünes Trikot) gegen den SBC Traunstein II zwar mit 2:3, hatte aber durch seine vorherigen beiden Siege den Einzug ins Halbfinale bereits sicher. (Foto: Weitz)

Zwei Endrunden standen im Rahmen der Wieninger-Libella-Hallenturniere an diesem Wochenende auf dem Programm. Dabei setzten sich beim Finale der C-Junioren in Seeon die U-15-Fußballer der Spielgemeinschaft Chieming/Grabenstätt durch. Die Endrunde der D-Junioren wurde in Mitterfelden ausgetragen, und dort holte sich der SB Chiemgau Traunstein den Gesamtsieg.


Der SB Chiemgau war als Vorjahressieger bei der Endrunde der C-Junioren sogar mit zwei Mannschaften vertreten. Doch beide verfehlten in der spannenden Gruppe B knapp das Halbfinale. Dabei durfte die »Erste« des SBC dank des mit 2:0 gewonnenen direkten Vergleichs gegen die »Zweite« letztlich als Gruppendritter um Gesamtrang 5 spielen, während die »Zweite« das Spiel um Gesamtplatz 7 austrug – beide Teams gewannen diese Duelle. Insgesamt fehlten dem SBC allerdings gleich sieben der besten Akteure, weil diese gleichzeitig bei einem Hallenturnier in Passau mitspielten.

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Als Gruppensieger kam der TSV Waging mit Trainer Martin Huber ebenso ins Halbfinale wie die punktgleiche SG Schönau. In der Gruppe A hatte derweil die SG Chieming/Grabenstätt mit drei – zum Teil auch knappen – Siegen für klare Verhältnisse gesorgt. Rang 2 eroberte hier der SV Laufen.

Hart kämpfen musste der spätere Turniersieger um den Einzug ins Endspiel: Denn im Halbfinale gegen die SG Schönau/Bischofswiesen gab es für die SG Chieming ein 1:1-Unentschieden. Erst nach Neunmeterschießen setzte man sich mit 4:3 durch. Im zweiten Halbfinale bezwang der TSV Waging den SV Laufen nach spannender Partie mit 2:0.

Im Endspiel zwischen den beiden spielstärksten Mannschaften des Turniers gelang Felix Barthel (SG Chieming) in der 6. Spielminute der Siegtreffer, der TSV Waging vergab kurz vor Spielende durch Tim Obermeier die größte Ausgleichsmöglichkeit. So durften letztlich die Schützlinge von Trainer Ferry Unterreiner jubeln.

Freuen durften sich auch die Spieler des TuS Traunreut: Denn den unter den Endrunden-Teilnehmern verlosten Libella-Trikotsatz gewann der TuS. Insgesamt hatten sich in dieser Altersklasse 33 Mannschaften beteiligt, wobei in Vor- und Zwischenrunden die Teilnehmer des Endturniers ermittelt worden waren.

Sogar 36 Mannschaften waren es bei den D-Junioren. Hier hatten sich nach Vor- und Zwischenrunden acht Mannschaften für das Endturnier in Mitterfelden die Startberechtigung erkämpft – darunter je zwei Mannschaften von TuS Traunreut und SB Chiemgau Traunstein.

Letztlich standen sich die beiden »Ersten« dieser Vereine dann auch im Endspiel gegenüber. Diese Partie zwischen den Kreisligisten SBC (Trainer Siegfried Straßhofer) und dem TuS (Trainer Zlatko Fischer und Mihael Kuzman) verlief ausgeglichen. Der TuS ging zweimal in Führung, doch der SB Chiemgau glich jeweils aus und kam gut zwei Minuten vor dem Ende durch Philipp Hosp zum Siegtreffer. Hosp hatte in der Halle allerdings auch einen »Heimvorteil«: Er hatte früher für den FC Hammerau gespielt. Die Freude beim SBC wurde dann noch größer, als bei der Verlosung des Libella-Trikotsatzes auch noch das Los auf den Turniersieger fiel.

TuS I und SBC I hatten ihre Vorrunden gewonnen und dabei jeweils auch die »Zweite« des anderen Vereins bezwungen. Im Halbfinale hatte der SBC I die JFG Salzachtal mit 3:1 geschlagen. Und das, obwohl die Traunsteiner drei Minuten vor Schluss für zwei Minuten in Unterzahl gerieten: Doch bei einem Konter gelang ihnen das 2:1, wenig später noch der Treffer zum 3:1-Endstand. Der TuS I musste im Semifinale gegen die eigene »Zweite« antreten. Eine durchaus heikle Aufgabe, und so hieß es nach elf Minuten 0:0. Erst nach Neunmeterschießen setzte sich die »Erste« der Siemensstädter mit 3:2 durch.

Doch nicht nur Halbfinals und Platzierungsspiele verliefen äußerst spannend. In der Gruppe A hatte es einen packenden Zweikampf um Rang 2 zwischen dem TuS II und dem SV Leobendorf gegeben. Letztlich wurden die Leobendorfer ungeschlagen »nur« Dritter, weil sie jeweils remis gespielt hatten.

Stefan Fritzenwenger, der als Spielleiter der Jugendgruppe Inn/Salzach-Ruperti für die organisatorische Abwicklung der Turnierserie zuständig ist, zeigte sich von der fairen Spielweise in beiden Turnieren beeindruckt. Ebenso lobte er die Ausrichter SV Seeon (mit Abteilungsleiterin Barbara Okunzuwa) sowie FC Hammerau (mit Jugendleiter Alois Lechner) für die gelungene Organisation. Nun steht im Rahmen der Hallenturniere dieses Winters noch eine Endrunde an: Am kommenden Samstag (14 Uhr) wird in Piding der Gesamtsieger der E-Junioren ermittelt. who