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Chieminger Triathleten feiern zweiten Platz

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Andrea Seehuber aus Aiging gewann beim Waginger-See-Triathlon in ihrer Altersklasse Juniorinnen. Sie benötigte für die Volksdistanz 1:28,57 Stunden. (Foto: FDL/Benje)

Schwierige Bedingungen, aber eine hervorragende Stimmung: Die zehnte Auflage des Waginger-See-Triathlons war ein voller Erfolg.


Über die Volksdistanz sicherten sich Michael Ager (Triathlon Grassau) bei den Männern und Monika Fritz (Team Geiger Medius Bike Base) bei den Frauen den Sieg (wir berichteten bereits). Ager setzte sich in einer Zeit von 58:39 Minuten durch, Fritz benötigte für die 750 m Schwimmen im Waginger See, 20 km Radfahren und 5 km Laufen 1:11:19 Stunden.

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»Der Wettkampf war hervorragend«, freute sich Cheforganisator Peter Zeiler. »Alle hat wieder reibungslos funktioniert. Wir können hochzufrieden sein.« Auch die Teilnehmer kamen trotz des schlechten Wetters – während des Wettkampfs rund um den Waginger See war es zumindest weitgehend trocken – wie geplant. »Wir hatten die übliche Ausfallquote von drei bis fünf Prozent«, sagte Zeiler. »Triathleten sind einfach hart im Nehmen.« Insgesamt gingen beim Volkstriathlon 172 Teilnehmer an den Start, dazu kamen noch sieben Staffeln.

»Vor allem das Wechseln war heftig«

In Waging fand zudem ein Sprintwettkampf der Landesliga Süd statt. Mit dabei war auch das Triathlon-Team des TSV Chieming. Simon Manteufel, Tobi Eglseder und Florian Fritzenwenger zeigten dabei Spitzen-Leistungen und platzierten sich in der Mannschaftswertung hinter der TG Viktoria Augsburg auf den zweiten Platz. »Das war wirklich stark«, freute sich Florian Fritzenwenger, der auch Triathlon-Abteilungsleiter beim TSV Chieming ist. »Allerdings war es wirklich ziemlich kalt und vor allem das Wechseln war heftig. Da hatte man überhaupt kein Gefühl mehr in den Händen. Das war schon eine Herausforderung.«

400 Teilnehmer beim 10. Waginger See Triathlon:

Die Chieminger schlossen die Landesliga-Saison – neben Waging gab es noch Wettkämpfe in Ottobeuren und in Grassau – auf einem guten 4. Platz ab. Neben den drei Startern in Waging gehören auch noch Radoslav Kocik, Attila Kardos und Patrick Kirsch zum Team. Damit verpassten sie den Aufstieg knapp. »Nächstes Jahr wollen wir aber angreifen«, betonte Fritzenwenger, der mit seiner Mannschaft jetzt noch in Porec bei einem Triathlon über die Mitteldistanz starten wird.

Für Peter Zeiler hieß es am Sonntag übrigens Abschied nehmen. »Ich habe schon vor längerer Zeit gesagt, dass ich zehn Triathlons machen und dann zu meinem 70. Geburtstag aufhören werde. Das passt einfach gut zusammen.« Zeiler möchte die Organisation des Triathlons nun »in jüngere Hände abgeben«. Allerdings fügt er hinzu: »Momentan ist kein Nachfolger greifbar.« Man werde sich nun aber in naher Zukunft zusammensetzen und an einer Lösung arbeiten. »Ich bin auch gerne bereit, die nächsten drei Jahre noch als Berater zur Verfügung zu stehen.« Zeiler zeigte sich jedenfalls zuversichtlich, dass es auch 2018 am Waginger See einen Triathlon geben wird. »Im Hinterkopf habe ich schon einen Plan.«

Das wird auch die Organisatoren der Sparkassen-Triathlon-Trophy freuen. Schließlich ist Waging in dieser Trophy ein fester Bestandteil. Insgesamt flossen in diesem Jahr sieben Triathlons in die Wertung ein, Waging bildete diesmal den Abschluss.

Die Sparkassen-Triathlon-Trophy hat damit nun zwei neue Sieger: Herbert Enzinger vom RSV Freilassing Triathlon setzte sich bei den Männern durch und Melanie Ziegler vom LV Deggendorf gewann bei den Frauen. Aufs Treppchen bei den Herren schafften es außerdem Helmut Mraz vom SC Anger und Christian Mayr von der TG Salzachtal. Bei den Frauen kamen noch Petra Lang vom FTZ Mühldorf Team Siebzehnrübl und die Tabingerin Tina Gröne vom TSV Bad Endorf aufs Podest. SB