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Chiemgau-Gymnasium im Bundesfinale

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Nach den Erfolgen im Bezirksfinale in Sachrang schaffte es die Bubenmannschaft des Chiemgau-Gymnasiums in der Wettkampfklasse III (Robert Schardt, Philipp Stasswender, Lukas Hartl, Marco Spannring, Simon Lehrberger, Christoph Müller, Florian Mortier) beim Landesfinale im Skilanglauf der Schulen in Finsterau erneut, einen souveränen Sieg herauszulaufen. Das Finsterwalder-Gymnasium aus Rosenheim wurde Zweiter, Dritter das Gymnasium aus Münchberg.


Für das ChG erreichte bei diesen bayerischen Meisterschaften zudem Christoph Müller die Tagesbestzeit und auch Florian Mortier kann als viertbester Einzelläufer in Bayern sehr zufrieden sein. Die anderen Mannschaftsmitglieder vervollständigten die tolle Teamleistung. Mit großem Einsatz erreichten die Buben in der Wettkampfklasse IV (Balthasar Strähhuber, Johannes Krammer, Xaver Schuhbeck, Sebastian Enzinger, Niklas Wrona) den vierten Platz. Sieger wurde hier das Werdenfels-Gymnasium aus Garmisch-Partenkirchen.

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Die ChG-Mannschaft fiebert nun dem Bundesfinale entgegen, das vom 23. bis 27. Februar in Schonach im Schwarzwald ausgetragen wird – vorausgesetzt, die Schneeverhältnisse machen mit. Mit der Realschule Marquartstein (Mädchen IV), dem Finsterwalder Gymnasium aus Rosenheim (Jungen III) und dem Chiemgau-Gymnasium Traunstein (Jungen III) dürfen drei Schulmannschaften aus dem oberbayerischen Raum das Land Bayern bei den deutschen Meisterschaften der Schulen im Skilanglauf vertreten.

Seit vielen Jahren beteiligt sich das Chiemgau-Gymnasium an den Wettbewerben JTFO im Skilanglauf der Schulen. Dieses Jahr wurde bereits im Bezirksfinale, das wie jedes Jahr in Sachrang ausgetragen wurde, von Seiten des Chiemgau-Gymnasiums eine Rekordbeteiligung erreicht.

Trotz mehrmaliger Verschiebungen wegen Schneemangels und auch nötiger Verschiebungen von Schulaufgaben konnten in Sachrang 28 junge Sportler von der 5. bis zur 9. Jahrgangsstufe für das Chiemgau-Gymnasium in die Loipe gehen.

Eingeteilt in fünf Mannschaften kämpften sie um die ersten Plätze im Bezirk, um sich zunächst für das Landesfinale zu qualifizieren.

In der Wettkampfklasse IV der Buben liefen neun Sportler im Alter zwischen 11 und 13 Jahren zum Teil zum ersten Mal und sorgten für die erste Überraschung: Sie konnten hinter dem Werdenfels-Gymnasium aus Garmisch-Partenkirchen den 2. Platz erreichen und damit die Qualifikation für das Landesfinale sichern.

Ebenfalls zum ersten Mal am Start beim Bezirksfinale war das Team der Mädchen in der Wettkampfklasse IV. Auch hier wurde auf Anhieb ein respektabler 5. Platz erreicht und die Mädchen haben gezeigt, dass in den nächsten Jahren mit ihnen zu rechnen ist. Erster wurde hier die Mannschaft der Realschule Marquartstein, die sich dadurch ebenfalls für das Landesfinale qualifizierte. Hinter den Achentalern folgten das Gabriel-von-Seidl-Gymnasium Bad Tölz und das St.-Ursula-Gymnasium Hohenburg Lenggries.

Bei den Jahrgängen 2002 bis 1999 konnten sich die ChG-Mädchen in der Wettkampfklasse III einen Podestplatz erkämpfen. Hinter der Realschule Hohenburg Lenggries und dem Irmengard-Gymnasium aus Garmisch-Partenkirchen belegten sie den dritten Platz und verpassten die Qualifikation für das Landesfinale nur knapp. Zu erwähnen sind hier die hervorragenden Laufleistungen von Lisa Spark, die die Tagesbestzeit über 2,5 km in der freien Technik lief, und von Lena Bächle mit der Tagesbestzeit in der klassischen Technik.

Bei den Buben in der Wettkampfklasse III gelang dem Team des Chiemgau-Gymnasiums schließlich ein souveräner Sieg und die klare unangefochtene Qualifikation für das Landesfinale. Zweiter wurde hier das Finsterwalder-Gymnasium aus Rosenheim vor der Realschule aus Bad Tölz.

Beim Bezirksfinale in Sachrang waren 34 Mannschaften aus 16 oberbayerischen Schulen am Start. Der Wintersportverein (WSV) Sachrang mit Horst Trappmann an der Spitze war zusammen mit dem Skilanglauf-Schulobmann Sepp Leitner Garant für eine perfekte Organisation der 182 Sportler in der klassischen und freien Technik (Skating). Sehr aktiv war auch die Mittelschule Ruhpolding, die fünf Mannschaften an den Start schickte.

Ebenso hervorzuheben war die erstmalige Teilnahme von Förderzentren zur Geistigen Entwicklung. In dieser Wettbewerbsklasse beteiligten sich drei Mannschaften in der klassischen Lauftechnik.

Bei den Förderzentren siegte das Team der Franziskus-von-Assisi-Schule Au am Inn II vor dem Wilhelm-Löhe-Förderzentrum Traunreut und dem Team I der Franziskus-von-Assisi-Schule Au am Inn. In dieser Wettbewerbsklasse qualifizierte sich der Sieger für das Landesfinale der Schulen in Finsterau. Den Rahmenwettbewerb WK II Mädchen gewann die Mittelschule Ruhpolding.

Zu verdanken ist die große Beteiligung des Chiemgau-Gymnasiums an den Wettbewerben JTFO im Skilanglauf der engagierten Jugendarbeit in den Skiclubs und Gaumannschaften der Umgebung. Mit ihren Abteilungen Skilanglauf, Biathlon und nordische Kombination legen sie die sportlichen Grundlagen für diese Erfolge. Das Chiemgau-Gymnasium kann als Partnerschule des Wintersports (PZW) durch Freistellungen zu den Wettkämpfen und individuellen Nachführunterricht für Leis-tungssportler seinen Teil dazu beitragen.

Ein besonderes Lob gilt aber auch wieder allen Wachsspezialisten und Helfern, die sowohl beim Bezirksfinale und auch beim Landesfinale für hervorragendes Skimaterial für die Schüler gesorgt haben.